PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Insolvenzverfahren Ad Absurdum geführt



Karlos123
18.06.2014, 21:24
Liebe Forumaner und Mitleser,

nach einem recht zähen Kampf mit allen legalen juristischen Mitteln zum Thema "Weitergabe von Datensätzen aus Veröffentichungen zu laufenden Insolvenzverfahren an Dritte" hat mir nun die LDA folgende Information zukommen lassen, die ich den Personen, die entweder eine Insolvenz planen oder bereits in einer Insolvenz befindlich sind, nicht vorenthalten möchte. Der Schriftverkehr bezieht sich auf die bekannte Webseite www.p_____.de, die mit Insolvenzdaten im Internet gewerblich handelt und diese sensiblen Daten außerhalb der Veröffentlichungsfristen weiterverbreitet.

Ich zitiere hiermit die relevante Sachlage zum berühmt berüchtigten Portal in Brandenburg

ZITAT ANFANG

Die amtliche Bekanntmachung von laufenden Insolvenzverfahren im Internet auf dem gemeinsamen Portal der Bundesländer www.insolvenzbekanntmachungen.de, das vom OLG Düsseldorf administriert wird, dient zum einen dem Transparenzinteresse von gegenwärtigen oder zukünftigen Gläubigern, die sich über die Solvenz ehemaliger, gegenwärtiger oder zukünftiger Vertragspartner informieren können sollen. Zum anderen ist die Information, dass eine Person sich in einem Insolvenzverfahren befindet, auch geeignet, deren Reputation zu beschädigen. Um einen Ausgleich zwischen diesen Interessen zu schaffen, ist in der Insolvenzbekanntmachungsordnung (InsBekVO) geregelt, dass eine Abfrage hinsichtlich eines eventuell laufenden Insolvenzverfahrens zu einer bestimmten Person nur innerhalb von 14 Tagen nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens unter Eingabe des Namens der betroffenen Person möglich ist. Danach ist eine Abfrage von Daten bzw. Dokumenten aus dem Insolvenzverfahren nur noch möglich nach Benennung des zuständigen Insolvenzgerichts zuzüglich weiterer Angaben wie Name, Adresse oder Aktenzeichen. Nach Erteilung der Restschuldbefreiung sind die Daten nach Ablauf von sechs Monaten nicht mehr abrufbar. Die InsBekVO richtet sich jedoch nur an die das Verfahren durchführenden Insolvenzgerichte.

Gelangt ein privater Nutzer in den Besitz der Daten aus dem Insolvenzregister und bietet diese für eigene wirtschaftliche Zwecke in einer Auskunftei an, greifen die o.g. Veröffentlichungsschrankenn der InsBekVO nicht mehr, sondern §35 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) kommt zur Anwendung. Danach ist dann eine Löschung der Daten erst nach maximal vier Jahren erforderlich (OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 22. Oktober 2012, Az. 4 U 190/11)

Vorgenannte Darstellung beinhaltet aus unserer Sicht eine unterschiedliche Wertung der Interessen von Gläubigern und Insolvenzschuldnern, die nicht nachvollziehbar ist und die Interessen der Insolvenzschuldner einseitig vernachlässigt.

Um diesen Wertungswiderspruch zu lösen bedarf es nach unserer Auffassung einer Änderung der bestehenden Gesetzeslage. Wir haben diesbezüglich bereits Gespräche mit den zuständigen Justizministerien geführt. Ob und wann die von uns angeregte Änderung erfolgt, vermögen wir nicht zu sagen.

Insoweit ist nach unserer Bewertung ein datenschutzrechtlicher Verstoß derzeit nicht ersichtlich, so dass wir Ihnen hinsichtlich Ihres Anliegens leider nicht weiterhelfen können.

Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich zur Verfügung


ZITAT ENDE



Sorry für diese schlechte Nachricht, aber eventuell ein Fall für die Medien.

Der_Alte
18.06.2014, 23:06
Wo ist das Problem.
Wenn ich nicht mehr zahlen kann und die Insolvenz beantrage, dann muss ich auch damit leben, dass es bekannt wird. Mir wird viel zu viel Gewese um diese Veröffentlichung gemacht. Das Gericht ist einfach heraud u bekommen und der Neme ohnehin bekannt. Wenn ichn also wissen will, wie es um die Solvenz eines Schuldners steht, kann ich es auch über insolvenzbekanntmachungen.de erfahren und brauche solchen fadenscheinigen Anbieter nicht.

konsumbefreit
18.06.2014, 23:49
Insolvenzverfahren Ad Absurdum geführt


Aha. Die Schulden sind also wieder vollstreckbar?
Deine Überschirft hat nichts mit der weiteren Beauskunftung zu tun.


Sorry für diese schlechte Nachricht, aber eventuell ein Fall für die Medien.

Und wessen Lobby soll Dein subjektives Empfinden unterstützen?

Wir leben
a)in einem schuldnerfeinlichen Land, da die Interessen der Wirtschaft überwiegen,
und
b)in einem Land, in dem auch Gläubiger Rechte haben. Und mancheiner hat Interessen daran, gar nicht erst zum Gläubiger werden zu wollen.

Wo man da die Grenze ziehen mag, ist freilich diskussionswürdig.

Karlos123
19.06.2014, 00:03
Laufen hier nur Trolle umher? Der Sachstand bedeutet, dass Gläubiger lebenslang Zugriff auf die Insolvenzdaten erwirken können, somit ist eine Insolvenz sinnlos zur erneuten Geschäftsfähigkeit. Mal wieder Funktionäre online, die vom Konflikt in der Rechtsprechung und dem Datenhandling weltweit keine Ahnung haben.

Bekommt ein ehemaliger Schuldner nach Erteilung der RSB und Ablauf der Löschfristen lt. InsBekVO keine Chance auf erneute gesellschaftliche Eingliederung ist das Verfahren als solches gescheitert. Denn durch diese Lücke können Gläubiger theoretisch ewig nachschauen ob eine Person insolvenz gewesen ist. Es gibt internationalen Datenhandel. Sprich keine gescheite Wohnung, kein gescheiter Job, keine neuen Kreditgeschäfte, da die Daten abwandern durch den Weitervertrieb bedingt durch die Konfliktsituation der Gesetzeslage.

Also bitte reißt euch etwas zusammen mit euren Kommentaren. Ansonsten wäre ich dafür, dass auch sämtliche Anzeigen und Straftaten im internet zum Verkauf angeboten werden. Aber gut diese unwissenden Forenteilnehmer tauchen halt überall auf. Entweder weil sie das nicht kapieren können oder im Auftrag unterwegs sind.

Hackwoscht
19.06.2014, 07:09
Bekommt ein ehemaliger Schuldner nach Erteilung der RSB und Ablauf der Löschfristen lt. InsBekVO keine Chance auf erneute gesellschaftliche Eingliederung ist das Verfahren als solches gescheitert. Denn durch diese Lücke können Gläubiger theoretisch ewig nachschauen ob eine Person insolvenz gewesen ist. Es gibt internationalen Datenhandel. Sprich keine gescheite Wohnung, kein gescheiter Job, keine neuen Kreditgeschäfte, da die Daten abwandern durch den Weitervertrieb bedingt durch die Konfliktsituation der Gesetzeslage.

Bei uns bekommt man immer gescheite Wohnungen solange man seine Miete immer bezahlt hat

Was ein Job in der Regel mit einer erfolgreich durchlaufenen InSO zu tun haben soll ist mir fraglich

Wer durch eine InSO etwas gelernt hat der begreift das nur bares auch wahres ist und meidet Kredite wie der Teufel das Weihwasser

konsumbefreit
19.06.2014, 08:29
Laufen hier nur Trolle umher?
(...)
Mal wieder Funktionäre online, die vom Konflikt in der Rechtsprechung und dem Datenhandling weltweit keine Ahnung haben.
(...)
Also bitte reißt euch etwas zusammen mit euren Kommentaren.
(...)
Aber gut diese unwissenden Forenteilnehmer tauchen halt überall auf.
(...)
Entweder weil sie das nicht kapieren können oder im Auftrag unterwegs sind.

Gut dass wir Dich haben.
Danke.

Der_Alte
19.06.2014, 19:17
Laufen hier nur Trolle umher? Der Sachstand bedeutet, dass Gläubiger lebenslang Zugriff auf die Insolvenzdaten erwirken können, somit ist eine Insolvenz sinnlos zur erneuten Geschäftsfähigkeit. Mal wieder Funktionäre online, die vom Konflikt in der Rechtsprechung und dem Datenhandling weltweit keine Ahnung haben.

Bekommt ein ehemaliger Schuldner nach Erteilung der RSB und Ablauf der Löschfristen lt. InsBekVO keine Chance auf erneute gesellschaftliche Eingliederung ist das Verfahren als solches gescheitert. Denn durch diese Lücke können Gläubiger theoretisch ewig nachschauen ob eine Person insolvenz gewesen ist. Es gibt internationalen Datenhandel. Sprich keine gescheite Wohnung, kein gescheiter Job, keine neuen Kreditgeschäfte, da die Daten abwandern durch den Weitervertrieb bedingt durch die Konfliktsituation der Gesetzeslage.

Also bitte reißt euch etwas zusammen mit euren Kommentaren. Ansonsten wäre ich dafür, dass auch sämtliche Anzeigen und Straftaten im internet zum Verkauf angeboten werden. Aber gut diese unwissenden Forenteilnehmer tauchen halt überall auf. Entweder weil sie das nicht kapieren können oder im Auftrag unterwegs sind.

Was interessiert mich, ob einer meiner Bankgläubiger die Daten bei solch einer Datenbank erhalten könnte. Die wird er so oder so bei sich selbst speichern und mir, sollte ich dort ein Konto eröffnen wollen, freundlich die Tür weisen.
Und wer mit mir, weil er meint, auf alte Daten meiner Insolvenz zurückgreifen zu wollen, keine Geschäfte machen will, der läßt es eben. Es gibt glücklicherweise genügend Mitbewerber.

Warum also sollte ich mein Verfahren als gescheitert ansehen? Ich habe eine adäquate Wohnung, einen guten Job, Auto etc. Ja, und es ist alles bezahlt. Und das Handy ohne Vertrag, nur mit der Prepaid-Karte, ist sogar günstiger.
Und ich habe keinen Schulden mehr, muss mir also keinen Kopf darüber machen, ob der GV vor der Tür steht oder ich gelbe Post bekomme.
Nein, ich lebe sogar besser als zu den Zeiten, als ich meine Kredite noch bezahlen konnte (und musste).

Wer Insolvenz allerdings nicht als Chance begreift, seine Einnahmen und Ausgaben so zu regeln, dass am Monatsende Geld übrig bleibt, der macht etwas falsch.

Karlos123
19.06.2014, 21:34
Diese Portale haben globalen Einfluss, bedeutet zukünftig betrachtet einen deutlichen Nachteil, da auf dem hier genannten Portal pro Monat derzeit etwa 100.000! Abfragen ausgeführt werden. Ich habe mich zudem mit Betroffenen ausgetauscht, die durch diese Veröffentlichung bereits nachhaltig geschädigt wurden, da sich diese Portale somit nachhaltig etablieren bei Arbeitgebern, Vermietern und weiteren relevanten Kreisen, die ein gewisses Interesse hegen. Was anscheinend nicht begriffen wird, dass das Insolvenzverfahren der Bereinigung und Reputation dient. Somit ist nun schon der Fall aufgetreten, dass Daten einer Person bereits 5 Jahre nach Erteilung der RSB zu Ablehnung führten bei sensiblen Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt, da dieser Datensatz auf diesem Portal noch immer abrufbar gewesen ist. Der ehemalige Schuldner hat allerdings bereits lange sein Verfahren abgeschlossen und erst durch Zufall bemerkt, dass man über Google direkt zur Auskunft gelangte, in der noch immer die Insolvenzeröffnung zu finden war. Nach 11 Jahren!

Dein Fall mag ein glücklicher Fall sein, andere Fälle bekommen dadurch massive Probleme, denn viele wissen gar nicht, dass diese Daten eventuell weiter im Netz bestehen bleiben ganz unabhängig davon, ob die RSB - Erteilung schon Jahre zurückliegt. Das Problem liegt im Widerspruch zu §35 BDSG und selbst an diese Fristen muss sich nicht gehalten werden, wenn die Daten den Deutschen Raum, oder den EU - Raum verlassen. Es gibt keinerlei Kontrollmöglichkeit.


Hier also derart aufzutreten ist schlicht falsch, wenn es darum geht, die Interessen der Schuldner zu schützen. Anders sieht das natürlich aus, wenn man sie gerne lebenslang als Freiwild betrachten möchte, weil sie irgendwann in ihrem Leben einen Schicksalsschlag erdulden mussten und in finanzielle Schieflage geraten sind.

Das ist mit der Würde des Menschen nicht vereinbar und hebelt das Insolvenzverfahren somit aus, eine andere Aussage ist nach derzeitigem Kenntnisstand nicht möglich. Die Chance der Insolvenz ist somit sehr in Frage zu stellen. Lieber sollte man versuchen die Schulden anderweitig zu begleichen, sofern irgendwie möglich. Dann landet man nicht am Pranger des www. Ob die Ministerien für Abhilfe sorgen, ist nämlich sehr in Frage zu stellen.

Karlos123
19.06.2014, 21:57
Noch ein kleiner Nachtrag, was denn passieren wird, wenn das Freihandelsabkommen TTIP verabschiedet werden sollte und warum diese Vorstufe der Datenerfassung bei den Insolvenzverfahren so kritisch ist:

ZITAT Artikel TISA-gefaehrdet-Datenschutz-2235503.html im Detail nachzulesen unter www.heise.de

Für Wikileaks hat die neuseeländische Juristin Jane Kelsey den Text einer ersten Analyse unterzogen und stellt eine Reihe kritikwürdiger Punkte heraus. Demnach fordern die USA eine allgemeine Erlaubnis für Finanzkonzerne, Informationen in "elektronischer oder anderer Form" in ein Land oder aus einem Land heraus zu übertragen. Eine Möglichkeit der Staaten, dabei den Datenschutz für ihre Bürger sicherzustellen, ist nicht vorgesehen.

Also aufgepasst und das Ding da oben einschalten. Weitere inhaltslose Postings zum Thema werden ignoriert.

konsumbefreit
19.06.2014, 22:00
Weitere inhaltslose Postings zum Thema werden ignoriert.

Geil!

Karlos123
19.06.2014, 22:10
Für die, die das mit dem TTIP nicht so ganz begreifen. Die werden dann sehr sicher auch später hier geführt als Insolvenzdurchläufer:

http://www.peoplecheckus.com/our-services/credit-history/

Also nicht vom Troll irritieren lassen. Eher nachdenken, wie man das unterbindet.

Der_Alte
19.06.2014, 22:50
Da scheint mir ein deutliches Maß an Paranoia im Raum zu stehen.

Alle Welt ist schlecht und will nur die Schuldner schädigen. Sorry, solchen Quatsch muss man einfach mal vergessen. Die Finanzwelt interessiert sich nicht für den kleinen Privatinsolvenzler, die Arbeitgeber haben Probleme, geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Einzig gierige Vermieter kann man vielleicht identifizieren. Aber es gibt auch deutlich andere. Und, wie gesagt, wenn man aus der Insolvenz lernt und seine Einstellung zu Geld und Leben ändert, dann wird man trotz vorhandener "schlechter" Daten einen guten Neuanfang machen können.

Vielleicht lernt ja durch diese ganze Malaise die Bankenwelt endlich mal, dass man den Leuten nicht einfach so die Kredite an den Hals werfen darf, um den eigenen Profit zu erhöhen. Kreditwürdigkeit ist eine alte Tugend der Banken gewesen. Wie gut wäre es auf der Welt, wenn nicht so leichtfrtig und ohne Sicherheiten Kredite vergeben würden. Mich hätte es jedenfalls vor einer Insolvenz gerettet (ohne jegliche Schuldzuweisung, schließlich habe ich die Kredite haben wollen).

joshua64
20.06.2014, 06:21
Noch ein kleiner Nachtrag, was denn passieren wird, wenn das Freihandelsabkommen TTIP verabschiedet werden sollte und warum diese Vorstufe der Datenerfassung bei den Insolvenzverfahren so kritisch ist:

ZITAT Artikel TISA-gefaehrdet-Datenschutz-2235503.html im Detail nachzulesen unter www.heise.de

Für Wikileaks hat die neuseeländische Juristin Jane Kelsey den Text einer ersten Analyse unterzogen und stellt eine Reihe kritikwürdiger Punkte heraus. Demnach fordern die USA eine allgemeine Erlaubnis für Finanzkonzerne, Informationen in "elektronischer oder anderer Form" in ein Land oder aus einem Land heraus zu übertragen. Eine Möglichkeit der Staaten, dabei den Datenschutz für ihre Bürger sicherzustellen, ist nicht vorgesehen.

Also aufgepasst und das Ding da oben einschalten. Weitere inhaltslose Postings zum Thema werden ignoriert.

Da bekommst du aber richtig Probleme.
Wie willst du deine eigenen Postings ignorieren ?

Karlos123
20.06.2014, 07:47
Troll Nummer 1 sagt Paranoia, Paranoia ohne sachliche Gegenargumente zu liefern in Form einer Quelle

Troll Nummer 2 sagt, Persönlicher Gegenangriff ohne Gegenargumente zu liefern in Form einer Quelle.

Diese Personen somit bitte nicht ernst nehmen und sich über die Rechtslage zum TTIP und den Aussagen der LDA Brandenburg bitte umfänglich informieren. Dieser Beratungsversuch, sowie der Versuch diese Sachlage hier zu vertuschen an dieser Stelle durch diese Poster somit ignorieren.

Die tanzen nur ihren Forentanz haben aber keine Ahnung zum Thema.


Also bitte an alle Leser die Informationen ggf. über die Verbraucherzentralen oder direkt über die relevanten staatlichen Stellen abklären lassen.

FinLaure
20.06.2014, 08:42
Diese Personen somit bitte nicht ernst nehmen

Wen ich ernst nehme und wen nicht, ist mal mir selbst überlassen. Und ich nehme gestanden Forenuser, die schon hundertfach fundierte Ratschläge gegeben habe, sicher ernster als paranoide Neu-User, die nur Blödsinn aus zweifelhaften Quellen verbreiten. Fehlen nur noch Links zu den Deutschen Wirtschaftsnachrichten, wie sie auf FB in Massen gepostet werden, um sämtliche Verschwörungstheorien zu "beweisen".

Der_Alte
20.06.2014, 11:35
Ich weiß jedenfalls, wen ich hier nicht ernst nehmen kann.

anja39
20.06.2014, 20:01
Die Chance der Insolvenz ist somit sehr in Frage zu stellen. Lieber sollte man versuchen, die Schulden anderweitig zu begleichen ...
Welch cooler Vorschlag!
Dem/den Gläubiger(n) vielleicht allmorgendlich die Schuhe putzen, oder Brötchen ins Haus liefern?
Oder welche Kreativitäten fallen Dir hierzu noch ein?

Jonathon
22.06.2014, 17:56
Irgendwie scheinen wir unterschiedliche Meinungen von einen Insolvenz zu haben.

Ich dachte immer, es ginge darum, dem Insolaner wieder ein Leben in Ruhe und ohne Druck zu gewährleisten, aber anscheinend geht es in Deiner Vorstellung darum, schnellstmöglich wieder eine weisse Weste zu haben um wieder "voll" reinhauen zu können.

Ich kenne beide Seiten, Schuldner zu sein, aber eben auch Gläubiger. Und wenn Du wegen einer Insolvenz des Zahlungspflichtigen mehrere Tausend Euros in den Wind schiessen musst, kann das einen Kleinunternehmer schnell selber zur Inso bringen.
Insofern kann ich den Wunsch nach Transparenz schon verstehen.
Außerdem, in Deinem Eingangsposting wurde doch erwähnt, dass die privaten Datensammler den selben Löschfristen wie die Auskunftteien unterliegen.

Karlos123
25.06.2014, 17:31
Interessanter Verlauf zum Thema. Die eigentlich Geschädigten werden nun zu Tätern ernannt und das Sammeln legitimiert. Sonderbare Wendung in solch kurzer Zeit. Nun ja man hat ja auch die entsprechenden Gegenthreads zum Thema www.p sauber entfernt. Somit scheint das Forum von Gläubigerinteressen durchsetzt zu sein.

Sehr sonderbar ist zudem der Umstand, dass selbst die LDA einen Rechtsnachteil und Änderung der §INSO in Erwägung zieht, um diese Sauerei einzudämmen.

Somit würde ich behaupten, dass Forum ist kompromittiert von Verfechtern dieser neuen Praktiken. Nun klar, es ist recht einfach Leute auf solche Threads anzusetzen gegen Bares. Und wenn man das behauptet, behauptet die Gegenpartei Paranoia um das Ziel zu diskreditieren. Niemand hier durchlechtet im Sinne der Betroffenen. Nur dummes Rumgestammel gegen die Veröffentlichung dieses Sachverhaltes ist Usus.

Welcome Informationszeitalter. Machen Sie nie einen Fehler oder geraten Sie unverschuldet in eine Notlage, Sie wollen Dich dann am Pranger sehen und finden das gut so. Na dann macht mal nicht zu viele Fehler im Internet. Nicht das Ihr irgendwann selbst an der Reihe seid, Federn zu lassen und andere Interessensgruppen eine Bloßstellung zu einer eventuell anderen Sachlage veranlassen, unlöschbar im Netz. Ist doch prima fortschrittlich, nicht? ;-)

Also Finger weg von der Inso, solange das nicht rechtlich geklärt ist, wie mit dem Medium www zukünftig verfahren wird!

konsumbefreit
25.06.2014, 18:18
(...)
Somit würde ich behaupten, dass Forum ist kompromittiert von Verfechtern dieser neuen Praktiken. Nun klar, es ist recht einfach Leute auf solche Threads anzusetzen gegen Bares.

Genau... :rolleyes:


Nur dummes Rumgestammel gegen die Veröffentlichung dieses Sachverhaltes ist Usus.

UUhh... weitere handfeste Argumente...


Also Finger weg von der Inso, solange das nicht rechtlich geklärt ist, wie mit dem Medium www zukünftig verfahren wird!

Wenn das Deine Meiung ist, bitte. Man könnte darauf sachlich eingehen und gebetsmühlenartig wiederholen, was zu wiederholen wäre. Allerdings bin ich zu müde dazu und tue das alles schlichtweg als dummes Rumgestammel ab.
Das macht die Welt nämlich so schön einfach.

Einen habe ich noch: Ist Dir klar, dass Du Dich gerade mit dem letzten Satz und der vermutlichen Reaktion mancher nunmehr verschreckten Insoanwärter genau zu einem von denen machst, die Du in Deiner Paranoia als Gegner siehst?
Am besten überdenkst Du Dein Verschwörungskonzept noch einmal.

Der_Alte
25.06.2014, 23:38
Mach bitte jemand diesem Schwachsinn ein Ende.