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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ab wann genau muß ich das pfändbare EK an den TH abführen



Geschuldeter
18.03.2014, 13:28
Beispiel: Insolvenzeröffnung war am 28.11.2013 (Datum was auf dem Beschluss vom AG steht)
Gehaltseingang war am 25.11.2013. Treuhänder verlangt nun rückwirkend das ich komplett für den November 2013 den EK -Pfändungsteil zahle, geht aber nicht mehr, da ich es nicht mehr habe.
Kann der den vollen Betrag verlangen oder nur anteilig für den 28.03-30.11.2013? Oder nichts weil gar nichts mehr da war als die Inso am 28.11.2013 eröffnet wurde?

VG
Geschuldeter

INTI
18.03.2014, 14:02
*Ironiemodus an*

Du musst natürlich nichts mehr abführen, wenn nichts mehr das ist.

*Ironiemodus aus*

FinLaure
18.03.2014, 15:19
Kann der den vollen Betrag verlangen

Kann er und tut er.

joe085
18.03.2014, 15:22
geht aber nicht mehr, da ich es nicht mehr habe.

Eigentlich müsste das dein Arbeitgeber tun.....Aber egal....Geld ausgegeben, bevor TH seinen Teil bekommt, ist ganz schlecht.

Klaus
18.03.2014, 21:53
Entscheidend ist: zahlt der AG nachträglich (also ist die Zahlung vom 25.11. dein Novembergehalt) ? Meist ist das so üblich.
Dann würde nur der anteilige Betrag für die drei Tage in die Insolvenzmasse fallen. Allerdings ist das Geld vom AG bereits an dich ausgezahlt worden und daher unterliegt es auf dem Konto,wenn es nicht bereits ausgegeben wurde, dem Insolvenzbeschlag des TH, solange der das Konto nicht freigegeben hat.
Es kommt überhaupt nicht darauf an, ob Du das Geld aktuell hast oder nicht. Entscheidend ist, ob es zum Zeitpunkt der Insolvenzeröffnung in Deiner Verfügungsgewalt war. Das scheint mir allerdings so gewesen zu sein, so wie Du es andeutest.
Allerdings schreibst Du am Anfang Deines Beitrags: BEISPIEL.
Das ist schlecht, weil Du nicht vom Beispiel auf die konkreten Umstände schließen kannst und dich die Beiträge dann schnell auf ein falsches Gleis führen. Vergiss also meine Hinweise, bis allen klar ist, wie Deine konkreten Umstände wirklich sind.