PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spielsucht im laufenden Insolvenzverfahren



hund0815
21.12.2013, 15:22
Hallo,

vor ein paar Jahren war ich extrem spielsüchtig (Spielhallen, Online-Casinos). Bin auch deshalb unter anderem in psychiatrischer Behandlung. War 2008 unter anderem wegen Glücksspielsucht auf Reha. Hatte dann meine Spielsucht bis auf kleine Ausrutscher im Griff.
Wir wurden 2012 durch einen Hausbau über den Tisch gezogen und mussten in die Privatinsolvenz. Das Verfahren wurde im Mai 2013 eröffnet. Nun stehen wir kurz vor dem Schlusstermin. Seit Eröffnung hatte ich leider immer wieder Rückfälle und in Online-Casinos gespielt, was auch auf den Kontoauszügen ersichtlich ist. Es sind zusammengerechnet ca. 1400 €. Habe das Geld vom unpfändbaren Einkommen aufgebracht immer wieder. Jetzt habe ich Angst, dass mir die RSB nicht erteilt wird.
Der Treuhänder wollte nur meine Lohnabrechnungen haben, aber keine Kontoauszüge mehr. Kann es sein, dass am Schlusstermin die Kontoauszüge geprüft werden zwecks Verschwendung?
Oder darf ich mit dem unpfändbarem Einkommen machen was ich will? Die Spielsucht ist ja bei mir schon seit Jahren ärztlich attestiert.

Danke für die Antworten!

konsumbefreit
21.12.2013, 15:32
Dein Unpfändbares kannst Du verschwenden wie Du möchtest... sofern Du damit glücklich sein kannst.

Allerdings würde ich Dir dringend raten, die Sache weiter zu verfolgen und Dich zu disziplinieren. In Sachen Sucht weiss ich wovon ich rede und es wird ein permanenter Kampf sein, ein Leben lang.

Viel Glück für die Zukunft!

Exberliner
21.12.2013, 15:35
Eine Prüfung der Kontoauszüge im Schlusstermin erfolgt eigentlich nicht.
Du kannst auch mit Deinem Unpfändbaren machen was Du willst.
Allerdings könnte es Probleme mit der RSB geben wenn Du Gewinne erwirtschaftet hattest im Glücksspiel und diese gegenüber dem TH im eröffneten Verfahren nicht angegeben hast. Allerdings droht diese Gefahr nur wenn diese eventuellen Gewinne bekannt werden.

Gruß
Exberliner

MelanieP
25.12.2013, 14:32
Mit dem unfändbaren Teil kann man machen was man will. Was gefährlich werden kann, ist es wenn man durch die Spielsucht in der Insolvenz neue Schulden macht. Man könnte aus der Insolvenz fliegen. Auf jeden Fall sollte man eine Gespräch mit dem Insolvenzverwalter suchen und mit ihm über die Sucht sprechen.

INTI
25.12.2013, 14:43
Was gefährlich werden kann, ist es wenn man durch die Spielsucht in der Insolvenz neue Schulden macht. Man könnte aus der Insolvenz fliegen.

Wie das?

joshua64
25.12.2013, 16:58
Mit dem unfändbaren Teil kann man machen was man will. Was gefährlich werden kann, ist es wenn man durch die Spielsucht in der Insolvenz neue Schulden macht. Man könnte aus der Insolvenz fliegen. Auf jeden Fall sollte man eine Gespräch mit dem Insolvenzverwalter suchen und mit ihm über die Sucht sprechen.

Wie kommst du auf solch einen Unsinn ?
Es ist doch Weihnachten und nicht Karneval.

konsumbefreit
25.12.2013, 18:48
Wenn Herr Zwegat das doch aber ständig bestätigt? Und der muss es doch wissen, schliesslich hat er ein Sprachrohr über RTL!








/ironiemodusaus
:rolleyes: