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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Probleme mit Angestelltenvertrag und Bank nach EV



armdran
08.10.2004, 11:32
Ich war bisher selbständig, habe letztes Jahr die EV abgegeben und möchte mich jetzt von meiner Partnerin (eheähnliche Gemeinschaft)offiziell einstellen lassen.
Damit ich kein Problem mit dem Finanzamt bekomme muss das Geld auf ein separates Konto überwiesen werden und mir auch wirklich zur Verfügung stehen.
Leider sind meine Konten bei den bisherigen Banken (DBk, SpaKa, VB) noch gesperrt. Ich habe bereits bei der Postbank und bei der Citybank, an die ich keine Schulden habe, versucht ein Konto zu erhalten. Beide haben wegen negativer Schufa abgelehnt.
Kennt Ihr eine Bank, die mich auf Guthabenbasis aufnehmen würde?
Würde das Finanzamt auch bei Barauszahlung den Arbeitsvertrag anerkennen und meine Partnerin könnte mich absetzen?
Wieviel Stunden sollten wir im Arbeitsvertrag bei einem Monatsgehalt von rund 500 Euro ansetzen um einer Überprüfung durch Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt standzuhalten? Mehr möchte ich nicht ansetzen, sonst wirds zu teuer.
Müssen wir uns nach Tarifverträgen richten (bin der einzige Angestellte)?

poster
08.10.2004, 11:48
www.consors.de
www.postbank.de ---> SparCard

armdran
08.10.2004, 16:31
danke. Postcard geht nur mit Einzahlung, die ich nicht leisten kann.
Consors geht, sofern ich irgendwann mal von diesem Konto aus Wertpapiergeschäfte tätigen will. Zum Glück war ich mal zu "besseren Zeiten" Consors-Kunde. Sie machens.

Könnte mir noch jemand bei den anderen Fragen helfen? Hat da jemand Erfahrungen? Vor allem wegen angemessenen Stunden bei Gehalt von rund 500 Euro

ThoFa
08.10.2004, 16:36
....und meine Partnerin könnte mich absetzen?


Sorry, aber dieser Satz ist wirklich herrlich ;).

Nun zur Sache :

Natürlich kannst Du auch eine Barzahlung machen, warum nicht. Es kommt auf den Arbeitsvertrag an , schau Dich mal bei IHK ec. um, die haben für solche Fälle gut formulierte Arbeitsverträge.

Allerdings frage ich mich , warum es gerade 500,00 ? sein sollen ? Warum nicht auf 400,00 ? Basis ? Krankenversicherung ? Bitte maletwas näher erläutern !

MfG

ThoFa

Nachsatz: 500,00 ? netto oder brutto ?

armdran
09.10.2004, 11:40
jaujau. absetzen = vom Thron stürzen.....;-)
500 brutto. dachte mir, es sieht weniger nach "türken" aus. Thats all.
Habe irgendwo im Internet gelesen, dass man zwischen 500 und 600 Euro abschließen sollte. Bei 400 wären natürlich die Sozialabgaben geringer. Dafür sind die absetzbaren Kosten bei 500 höher ;-)
Übrigens ist Consors doch kein sooo toller Einfall, denn die sitzen am anderen Ende Deutschlands, d. h., wenn ich über das Geld verfügen wollte müsste ich es wieder zurück überweisen. Und wohin dann??

poster
09.10.2004, 14:23
>Postcard geht nur mit Einzahlung, die ich nicht leisten kann

Du kannst also nicht 1€ als Ersteinlage aufbringen. Verstehe ich Dich
da richtig?

Poster

armdran
09.10.2004, 15:48
PostCard 3000! Ich denke, ich muss 3.000 € einzahlen und die hab ich nicht

heini
09.10.2004, 15:58
Mußt Du nicht. 1€ reicht. Ab 3000€ gibts bessere Zinsen. da das Geld
aber sowieso abgehoben wird, ist das egal.

Ciao

heini

katharina
09.10.2004, 16:18
[QUOTE=armdran]jaujau. absetzen = vom Thron stürzen.....;-)
500 brutto. dachte mir, es sieht weniger nach "türken" aus. Thats all.
Habe irgendwo im Internet gelesen, dass man zwischen 500 und 600 Euro abschließen sollte. Bei 400 wären natürlich die Sozialabgaben geringer. Dafür sind die absetzbaren Kosten bei 500 höher ;-)


---Wasn das fürn Quatsch? Sorry! Wenn Sie mehr bezahlt, kann sie auch mehr absetzen. Aber ab 401,- € sind Sozialabgaben fällig (ca. 40% insgesamt) bei einem Minijob sinds nur 25%. Dann bist Du aber nicht krankenversichert. Das ist der Knackpunkt.

armdran
09.10.2004, 17:08
Danke, Katharina.
Ich möchte auch krankenversichert sein.
Muss man bei einem solchen Vertrag eigendlich 40-Std-Woche-Basis nehmen? Dann würde ich allerdings nur 31 Cent / Std. netto verdienen.
Wären 10 € / Std. für einen "Mädchen für Alles"-Job ok? Aber dann wäre ich bei gerade mal 13 Std. / Woche und das ist wahrscheinlich auch unrealistisch.
Ich wäre aber gerne krankenversichert.

ehemalige GF
09.10.2004, 17:44
Hallo,

ich glaube, selbst wenn du dich mit € 500,-bei deiner Freundin einstellen lässt, kommt noch ein ganz anderes Problem auf dich zu........so war es zumindest bei mir/uns (gleiche Konstellation, aber GmbH):

Du wirst von der KK ein Fragebogen bekommen, indem diese u.a. auch wissen möchte, in welchem Verhältnis du zu deinem Arbeitgeber stehst. Wenn du dann angibst "eheähnliches Verhältnis" schnappt die Falle zu und du wirst als tätiger Familienangehöriger eingestuft und somit als Selbstständiger.

Die Begründung: als Familienangehöriger kannst du maßgeblich auf die Geschäfts-Entscheidungen deiner Freundin (Arbeitgeber) Einfluss nehmen.

Dieses Prozedere wurde innerhalb unserer Familie (fast alle in verschiedenen Branchen selbstständig) drei mal von den KK´s durchgezogen. Gott sei Dank, haben wir innerhalb der Familie fast alle verschiedene Nachnahmen.

So, muss leider weg.......

Gruß
ehemalige GF

katharina
10.10.2004, 14:08
Nein, Du mußt keine 40 Std. machen, nur mehr als 400,-€ verdienen.

armdran
11.10.2004, 13:10
Zitat:...Wenn du dann angibst "eheähnliches Verhältnis" schnappt die Falle zu und du wirst als tätiger Familienangehöriger eingestuft und somit als Selbstständiger.

Die Begründung: als Familienangehöriger kannst du maßgeblich auf die Geschäfts-Entscheidungen deiner Freundin (Arbeitgeber) Einfluss nehmen......

Das will ich mal nicht hoffen! Die Kassen geben z. T. selbst an, wenn Du einen "Ehegatten-Arbeitsvertrag" abschliesst ist der angestellte Partner in der GKV (z.B. Signal-Iduna zum Thema Ehegatten-Arbeitsvertrag mit Muster-Arbeitsvertrag....

Weiss jemand mehr?