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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ermittlung wegen Betruges eines Arztes



feuerdrachin
06.10.2004, 20:37
Hallo,
ich habe ein großes Problem. Ich habe im Jahr 2000 bis Anfang 2003 einen Arzt
besucht und die Rechnungen weil ich sie einfach nicht bezahlen konnte liegen gelassen. Im Dezember 2003 bekam ich Post von der Rechtsanwältin des Arztes mit der Aufforderung diese zu begleichen. Was ich auch wollte aber nicht konnte. Im April suchte ich Hilfe bei der Schuldnerberatung und reichte Privatinsolvenz ein. Diese Rechnungen die sich auf knapp 800 Euro belaufen gab ich mit an und teilte das der Rechtsanwältin auch im Wege des außergerichtlichen Verfahrens mit, was sie überhaupt nicht interessierte da ich ja Privatversichert( die Versicherung konnte ich nicht mehr bezahlen und bekam die Kündigung im Mai 2003) sei und Beihilfeberechtigt wäre.Meine Insolvenz ist seitdem 27 Juli 2004 eröffnet und die Gläubigerversammlung ist im November. heute bekam ich Post von der Kripo das ich zur Vernehmung wegen Betruges dort erscheinen soll. Was kann ich jetzt noch unternehmen?

E r t
06.10.2004, 20:51
Was kann ich jetzt noch unternehmen?- zur Vernehmung gehen
- nicht zur Vernehmung gehen.

Du bist nicht dazu verpflichtet. Manch einer hier im Forum rät grundsätzlich davon ab, zu Vernehmungen zu erscheinen. Ich sehe das etwas differenzierter. Am Besten, du besprichst das in Ruhe mit deinem Strafverteidiger. Hast du Versicherungsleistungen für diese Behandlungen kassiert?

Viele Grüße
der Ert

G*A*S*T*!
06.10.2004, 23:19
[QUOTE=feuerdrachin]Hallo,
ich habe ein großes Problem. Ich habe im Jahr 2000 bis Anfang 2003 einen Arzt besucht und die Rechnungen weil ich sie einfach nicht bezahlen konnte liegen gelassen.QUOTE]

Da habe ich kein Mitleid!!!

Es wäre doch ein leichtes gewesen (und moralisch sowieso) Anfang 2000 den Arzt anzurufen und mitzuteilen, dass man zur Zeit nicht in der Lage ist zur Zahlen und um Stundung/Raten zu bitten. Die allermeisten Gläubiger sind Menschen mit den man reden kann.

Wenn man aber erstmal den Kopf in den Sand steckt, braucht man sich nicht zu wundern das es eine Gegenreaktion gibt.

Viele Schuldner hätte deutlich weniger Probleme und die Inkassobüros deutlich wenige zu tun, wenn die Schuldner sich mal aktiv bemühen würde eine Lösung zu finden.