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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Öffentlicher Pranger im Netz ?



Felsenbirne
11.02.2005, 14:40
Mordswut !!

hier wird beschrieben was passiert ist.

Deshalb kommt mir der Gedanke für solche Fälle einen öffentlichen Pranger einzurichten.

Meine Vorstellung:

Bei Herr XY Abteilung yx bei der Bundesagentur für Arbeit in München III lief am ..... folgendes Gespräch:....

Der Arbeitslose hat kein Geld und die Familie nichts zu essen.

Gibt es jemand der die genaue Privat-Anschrift mit Telefon und Hausnummer dieses Herrn kennt?


Wenn man es dabei beläßt, wäre sicher noch alles in Ordnung und bei den Damen und Herren auch Ministern gingen die Lichter an.

fit-for-future
11.02.2005, 15:26
... zunächst sollte man prüfen, ob damit nicht der Schutz der Privatspäre blabla usw. irgendwas reicht bestimmt für irgendwas ans Bein zu hängen ... und ich glaube das können die wenigsten hier brauchen ...

denen geht ein Licht auf: wag ich ernsthaft zu bezweifeln, die meisten leben in einer anderen Galaxie

siehe auch Beitrag "Gesetz für mehr Steuerehrlichkeit" besser bekannt als Kontenausspähungsgesetz ...

in den späten 70-gern gabs mal nen nettes Lied, dor hieß es: "völlig losgelöst...

tubentom
11.02.2005, 21:40
Tja, auf Ämtern und Behörden gibt es eben solche und solche - wie in diesem Forum auch (DeutschlandREAL....u.a.).

Ich halte aber persönlich nix vom Niedermachen sondern fände eher ein Infoboard für Danksagungen oder Belobigungen gut. Dort könnte man bestimmte Sachbearbeiter oder Institutionen lobend erwähnen.

Wahrscheinlich würden aber weder Deine noch meine Idee irgendetwas bewirken.

Felsenbirne
12.02.2005, 10:25
Wenn man nur die Frage stellt und die Antwort offen bliebe.

Und das unter Pranger München AA oder Pranger Essen AA usw laufen würde, wäre es sicher nicht strafrechtlich zu verfolgen.

Man müßte nur für die jeweiligen Stadt einen Pranger im Netz einrichten.

Und wenn man dann die Amtsperson erwähnt, würde man auch einen Beitrag zu der nun im Tarifvertrag vorgesehenen leistungsabhängigen Bezahlung unseres öffentlichen Dienstes leisten.

auf d.. schnelle
12.02.2005, 14:07
In gleicher Weise könnte man auch als sonstiger Nichtwähler zur Wahl gehen, extra Kästchen auf den Wahlzettel malen, dahinter Schreiben: Partei der Nichtwähler" und dieses Kästchen ankreuzen.
Die Stimme wäre zwar verloren, ist sie aber auch, wenn man zuhause bleibt.
Aber sie zeigt des Volkes Stimme und die Verweigerung, der hochdotierten Volksverarscher die eigene Stimme (damit das Vertrauen) zu geben.
Ob´s was bringt? Eher nein. Genauso wie eine konjunktive Anklage gewisser öffentlich Bediensteter, deren neu tariflich festgelegter Leistung von allen beurteilt wird, nur nicht vom Bürger.

Geröllheimer
16.02.2005, 20:58
>Und das unter Pranger München AA oder Pranger Essen AA usw laufen würde, wäre es sicher nicht strafrechtlich zu verfolgen.<

Einen Pranger besonderer Art gibt es bereits im Netz: www.schuvoba.de
z.B.
Krimineller Banker aktuell (30)
Wegen gemeinschaftlichen Betrugs und Untreue in 40 Fällen wurde ein 39-jähriger Bankkaufmann aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis gestern vom Landgericht Konstanz zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.

pleitegaier
17.02.2005, 20:08
Was hat er denn gemacht ? Schadenshöhe ????

rambazamba
18.02.2005, 09:18
So weit sollte das nicht ausgewalzt werden, denn es könnte ja auch Ungerechtigkeiten gegen Amtspersonen Tür und Tor geöffnet werden. Daneben würde dieser Pranger wahrscheinlich ziemlich schnell ausufern und daher versanden. Auch ist öffentliches Denunzieren und an den Pranger stellen eine äußerst heikle Sache, die an Unrechtsregime erinnert und sehr sorgfältig bedacht sein muß.

Eine Initiative gegen Abschiebung krönt seit neuestem den "Abschieber des Monats", der dann auch öffentlich mit Namen und Dienststelle genannt wird (diesen Monat: Abschiebung einer schwangeren kurdischstämmigen Libanesin mit ihrem 2-jährigen anderen Kind, die bereits seit 16 Jahren in Deutschland lebt und nun ohne Kontakte in der Türkei sitzt, weil der Libanon sie nicht annimmt. Bereits ihre Eltern waren im Libanon Vertriebene aus der Türkei und wurden dort vergrätzt - glaub' die Frau ist fertig mit der Welt). Dazu gibt es eine Pressekampagne.

So könnte man es eigentlich auch machen. Wenn nur ein Amtsschimmel repräsentativ herausgegriffen wird, könnte der Druck wesentlich konzentrierter sein. Natürlich müsste es 100prozentig sicher sein, daß der Kandidat ein Volla**** ist, am Besten nach der wiederholten Entgleisung. Ich glaube, es schüchtert die Sesselfurzer schon genug ein, wenn die Gefahr herrscht, hier hinein zu geraten.