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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ADAC-Finte?



Holzbube
12.12.2007, 11:47
Ich konnte bis jetzt nicht meinen ADAC Mitgliedsbeitrag aufbringen.
Es kamen mehrere Mahnungen, immer auch mit dem Hinweis, das eine Kündigung nur zu den vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt möglich ist.
Also 3 Monate vor beginn des nächsten Mitgliedsjahres.

Dann hat der ADAC versucht, sich den Beitrag per Nachnahme zu holen.
Auch das ging schief.

Nun ging gestern das Telefon.
Eine Dame vom ADAC.
Jo, der Mitgliedsbeitrag ist noch offen.
Hab ihr ganz erhlich gesagt, das ich mir das nicht mehr leisten kann.
Da meint sie, das wäre ja kein Problem, sie stoniert meine Mitgliedsschaft dann rückwirkend, und wir sind quitt. :eek:

Wie bitte, das ist genau das was ich wollte, und jetzt wollen die das auch?
Ich habe ihr gesagt, das sie das so machen soll, und mir doch bitte ein schriftliche Bestätigung schickt,nicht das da in nem halben Jahr noch die dicke Rechnung kommt.

Und dann wurde es komisch. In solchen Fällen wird keine Bestätigung verschickt. Sie trägt mich aus, und der Fall ist erledigt. Sie schreibt es zwar dabei, aber es sei halt unüblich.

Das finde ich halt komisch, das die mir keine Bestätigung schicken wollen. Was haben die vor? Hab ja nix in der Hand.

Huck
12.12.2007, 11:49
Ich konnte bis jetzt nicht meinen ADAC Mitgliedsbeitrag aufbringen.
Es kamen mehrere Mahnungen, immer auch mit dem Hinweis, das eine Kündigung nur zu den vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt möglich ist.
Also 3 Monate vor beginn des nächsten Mitgliedsjahres.

Dann hat der ADAC versucht, sich den Beitrag per Nachnahme zu holen.
Auch das ging schief.

Nun ging gestern das Telefon.
Eine Dame vom ADAC.
Jo, der Mitgliedsbeitrag ist noch offen.
Hab ihr ganz erhlich gesagt, das ich mir das nicht mehr leisten kann.
Da meint sie, das wäre ja kein Problem, sie stoniert meine Mitgliedsschaft dann rückwirkend, und wir sind quitt. :eek:

Wie bitte, das ist genau das was ich wollte, und jetzt wollen die das auch?
Ich habe ihr gesagt, das sie das so machen soll, und mir doch bitte ein schriftliche Bestätigung schickt,nicht das da in nem halben Jahr noch die dicke Rechnung kommt.

Und dann wurde es komisch. In solchen Fällen wird keine Bestätigung verschickt. Sie trägt mich aus, und der Fall ist erledigt. Sie schreibt es zwar dabei, aber es sei halt unüblich.

Das finde ich halt komisch, das die mir keine Bestätigung schicken wollen. Was haben die vor? Hab ja nix in der Hand.

Sicherheitshalber rechtzeitig noch mal selber kündigen, nachweisbar.

Ansonsten gibt's sowas durchaus, ohne böse Hintergedanken.

unregistriert1234
12.12.2007, 16:29
die wollen wohl ihre kartei berichtigen. seriöse vereine schicken wegen solchen peanuts keinen mahnbescheid raus. aber vielleicht nehmen sie dich einfach nicht wieder auf.

John+Fam
12.12.2007, 17:02
die wollen wohl ihre kartei berichtigen. seriöse vereine schicken wegen solchen peanuts keinen mahnbescheid raus. aber vielleicht nehmen sie dich einfach nicht wieder auf.

Dafür gibts bei jeder KFZ-Versicherung nen Schutzbrief und der kostet (7,15 €/Jahr )grad mal 10% vom ADAC und bietet genau das was die auch bieten.

susdiehl
12.12.2007, 19:31
War bei mir mit ner Telekom Geschichte auch so, die haben storniert (nach tausenden Gesprächen und einem Brief ^^)
Da gibts auch nix schriftlich, musst du einfach glauben ;)

Inkassomitarbeiter
12.12.2007, 19:51
Hallo Holzbube,

der ADAC ist da nach meier Erfahrung sehr kullant, besinders wenn du seit Zahlungsverzug keine Leistung in Anspruch genommen hast... die nehmen dich auch wieder auf wenn du wieder hin willst.


Dafür gibts bei jeder KFZ-Versicherung nen Schutzbrief und der kostet (7,15 €/Jahr )grad mal 10% vom ADAC und bietet genau das was die auch bieten.

Nun lieber John... da kennst du aber die Leistungen vom ADAC ziemlich schlecht... der ADAC bietet da schon etwas mehr.

Grüße

Jonas

Pixie
18.12.2007, 21:57
Dafür gibts bei jeder KFZ-Versicherung nen Schutzbrief und der kostet (7,15 €/Jahr )grad mal 10% vom ADAC und bietet genau das was die auch bieten.

Dazu fällt mir gerade auch noch ein Frage ein: Wenn man bei der HUK24 sich ein Angebot für eine normale KFZ-Haftpflicht erstellten lässt gibt es die Option "Schutzbrief" und die Option "erhöhte Deckungssummen". Die HUK24 empfiehlt diese Optionen für nur 6.50 zusätzlich pro Jahr. Das wollte ich gerne in Anspruch nehmen. Die Website des Versicherers wies mich im Laufe der Antragstellung (automatisiert!) darauf hin, dass die Risikoprüfung ergeben hätte, das das soeben erstellte Angebot zurückgezogen und nur mit den gesetztlichen Deckungssummen und ohne Schutzbrief ausgestellt würde.
(Mir schwahnte schon Übles..)

Am nächsten Tag erhielt ich eine E-Mail, dass wegen der negativen Auskunft einer Firma CEG Kreditauskunft (oder so ähnlich) der Jahresbeitrag im Voraus fällig würde. - Ok das ist nachvollziehbar. Die Versicherung inkl. Schutzbrief, erhöhter Deckungssummen und Rabattschutz (beim einem Unfall innerhalb des Jahres wird man nicht hochgestuft) hätte 257,45 im Jahr gekostet. Die Versicherung ohne die Optionen (die ich aufgrund der negativen Kreditauskunft nicht erhalte) kostet 230,75. Ich habe den Beitrag online überwiesen und per Mail nachgefragt, was denn die Optionen Schutzbrief, Rabattschutz oder erhöhte Deckungssummen mit der negativen Kreditauskunft zu tun haben.

Steigt denn dadurch mein Haftpflicht-Schadenrisiko ? Oder gibt es jetzt normale Kunden und Kunden zweiter Klasse, die wegen mangelnder Kreditwürdigkeit (die ich nicht bestreite) auch inhaltlich nur "weniger" versichert werden ? Was macht es denn für einen Unterschied wenn ich den Jahresbeitrag sowieso im Voraus bezahle ? Ich habe mir also erlaubt per Mail einmal nachzufragen. Antwort: es täte Ihnen ehrlich leid, aber im Moment würde es bei "meinem" Vertrag eben nicht anders gehen und nach Ablauf eines Jahres könnte ich dann auch aufstocken. Die Begründung (und die hätte mich eigentlich interessiert blieben sie mir indes schuldig). Kann sich irgendeiner der hier Anwesenden einen Reim darauf machen ? Dies ist jetzt das erste Mal das ich den negativen Schufaeintrag wirklich gespürt habe, bestimmt gibt es unzählige Sachen wo "Geschäftspartner" wegen einer negativen Krediauskunft einfach nur unlogisch reagieren. Oder gibt es für soetwas wirklich eine echte Begründung ? Dürfen die das ?

Huck
18.12.2007, 22:27
Die Website des Versicherers wies mich im Laufe der Antragstellung (automatisiert!) darauf hin, dass die Risikoprüfung ergeben hätte, das das soeben erstellte Angebot zurückgezogen und nur mit den gesetztlichen Deckungssummen und ohne Schutzbrief ausgestellt würde.

...

Oder gibt es für soetwas wirklich eine echte Begründung? Dürfen die das?

Es ist ganz einfach. Wenn's nach ihnen ginge, würden sie dir gar keinen Vertrag geben, so wie etliche Vermieter, Banken etc. auch.

Nur gibt es in der Kfz-Haftpflicht einen gesetzlichen Kontrahierungszwang. Das heisst, sie müssen dich nehmen, auch wenn sie eigentlich nicht wollen.

Dieser Zwang bezieht sich aber nicht auf die freiwilligen Schmankerl wie Schutzbrief und so, sondern auf die gesetzliche Mindestversicherung. Also bieten sie auch nur die an.

Pixie
18.12.2007, 22:51
Es ist ganz einfach. Wenn's nach ihnen ginge, würden sie dir gar keinen Vertrag geben, so wie etliche Vermieter, Banken etc. auch.

Nur gibt es in der Kfz-Haftpflicht einen gesetzlichen Kontrahierungszwang. Das heisst, sie müssen dich nehmen, auch wenn sie eigentlich nicht wollen.

Dieser Zwang bezieht sich aber nicht auf die freiwilligen Schmankerl wie Schutzbrief und so, sondern auf die gesetzliche Mindestversicherung. Also bieten sie auch nur die an.

Genau das ist es ja was ich nicht begreife - Wenn ich im Voraus zahle, WARUM denn dann in Gottes Namen ? Es handelt sich doch um eine reine Risikoabsicherung, die auf Eintrittswarscheinlichkeiten und mathematischen Prinzipien beruht. Persönlich kennt mich doch die Online Versicherung nicht, was gibt es dann da - nicht zu wollen ?

Huck
18.12.2007, 23:35
Genau das ist es ja was ich nicht begreife - Wenn ich im Voraus zahle, WARUM denn dann in Gottes Namen ? Es handelt sich doch um eine reine Risikoabsicherung, die auf Eintrittswarscheinlichkeiten und mathematischen Prinzipien beruht. Persönlich kennt mich doch die Online Versicherung nicht, was gibt es dann da - nicht zu wollen ?

Vielleicht haben sie irrationale Vorurteile.

Vielleicht aber haben sie interne Statistiken, die aussagen, dass die Eintrittswahrscheinlichkeiten eben nicht unabhängig sind von sozioökonomischen Aspekten. Vielleicht kommunizieren sie das nur nicht, weil es nicht gut ankäme.

Ein Freund aus der Branche hat mir etwas ähnliches über Mitmenschen mit Migrationshintergrund erzählt. Die werden angeblich auch nicht gern versichert.

SchuldiBln
19.12.2007, 10:39
Die Frage nach dem warum stllt sich eigentlich nicht. Du kannst Dir ja auch aussuchen in welchem Spuermarkt Du einkaufen gehst. Das Fragt auch nicht der Filialleiter von Aldi: Waum gehst Du zu Lidl oder whatever...

Wenn eine Versicherung so reagiert: Such Dir eine andere. Ich kenne viele die bei KFZ nicht prüfen. Außerdem ist die HUK24 viel zu teuer und den Schutzbrief bekommst Du auch bei anderen Versicherungen.

LG
Michi

Pixie
20.12.2007, 18:48
Die Frage nach dem warum stllt sich eigentlich nicht. Du kannst Dir ja auch aussuchen in welchem Spuermarkt Du einkaufen gehst. Das Fragt auch nicht der Filialleiter von Aldi: Waum gehst Du zu Lidl oder whatever...

Wenn eine Versicherung so reagiert: Such Dir eine andere. Ich kenne viele die bei KFZ nicht prüfen. Außerdem ist die HUK24 viel zu teuer und den Schutzbrief bekommst Du auch bei anderen Versicherungen.

LG
Michi


Also ich bin schon der Meinung, dass man ruhig einmal nach dem Warum fragen sollte. Zumindest, wenn die Gründe nicht eindeutig nachvollziehbar sind. Das Schreiben das zurückkam hörte sich auch ehrlich so an, als ob der Schreiber die Gründe auch nicht kennt. (Aber das ist nur eine subjektive Empfindung von mir).

Das die HUK24 zu teuer sein sollte kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe mir insgesamt 4 Berechnungen gemacht und da war sie - egal ob mit oder ohne den Zusatzleistungen - die billigste. Bin auch über die ADAC - Plus Mitgliedschaft des Partner mitgedeckt, insofern ist der Schutzbrief nicht allein entscheidend. (Eigentlich ging es mir um den Rabattschutz).

Nach Ablauf eines Jahres sollte ich angeblich aufstocken können. Mal sehen, ob die Jungs dort Wort halten. Meine IV hat mir ausserdem gesagt, dass man eigentlich allen Geschäftspartnern die in irgendeiner Weise Vorleistungen erbringen (wozu auch ein vorläufiger Versicherungsschutz gehören würde) genaugenommen die Inso mitteilen müsste / sollte. (Zumindest wenn man was die RSB angeht auf der sicheren Seite bleiben will). Insofern finde ich die automatisierte Prüfung nicht schlecht: da kann es wenigstens (sollte der Worst-Case eintreten) nicht nachher heissen: Wenn wir das gewusst hätten....