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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Leben im Ausland - Erfahrungen von ehemals Schuldengeplagten



DerWolf
28.10.2007, 08:24
Es gibt einige hier im Forum die mittlerweile Deutschland den Rücken gekehrt haben und nach den aktuellen Statistiken liegen diese auch voll im Trend: Noch niemals seit Kriegsende haben so viele Menschen Deutschland verlassen wie im letzten Jahr - Tendenz weiter steigend.

Auch ich habe nach langen Überlegungen diesen Schritt vollzogen und bin nach Nordamerika gegangen. Von einem auf den anderen Tag waren alle Probleme wie weggeblasen und man fängt wirklich bei Null an. In diesem Thread möchte ich versuchen denjenigen die Entscheidung leichter zu fällen ebenfalls so einen Schritt zu wagen und die Vor- und Nachteile abzuwägen (vor allem im Hinblick auf die Probleme die hier die meisten haben). Ich hoffe, dass die anderen "Gastarbeiter" hier sich ebenfalls beteiligen. Das Thema ist sehr vielschichtig und viele Fragen werden sich dem einen oder anderen stellen.

Ich persönlich habe bisher gar nichts bereut und mich kriegt so schnell niemand mehr nach Deutschland. Im Gegenteil: Ich hätte diesen Schritt schon vor Jahren machen sollen. Vieles exzotische legt sich auch wenn man im Traumland ist und der Alltag so langsam einkehrt... Dann merkt man erst, dass alles gar nicht so dramatisch ist wie man es sich vorgestellt hat. Woanders wird auch nur mit Wasser gekocht. Man muss also keine Riesenängste vor dem Schritt haben. Das Leben geht auch hier weiter und das meist viel angenehmer und schöner als in DE.

Wenn Ihr also Fragen habt, dann raus damit. Ich hoffe auf eine spannende Diskussion und viele neue Anregungen!

andreas2504
28.10.2007, 10:27
hallo wolf,

kannst du uns mal schildern was so gewesen ist, seit deiner ankunft?

lg
andreas

DerWolf
28.10.2007, 14:30
Ja. (bezieht sich diese Frage auf die ehemaligen Probleme in DE oder war sie allgemein gehalten?)

Zum einen schönes Wetter und blauer Himmel. Und das beinahe täglich. Bin da wohl in einem sehr sonnigen und klimatisch günstigen Teil gelandet wie man mir erklärt hat. Bin kein Meterologe, soll was mit Lage, Golfstrom und dem Tal zu tun haben wo ich wohne. 300 Sonnentage, wesentlich milder als andere Gegenden usw. Von daher schon mal alles in Butter wettertechnisch. Auch jetzt knallt grad wieder Sonne vom stahlblauen Himmel, habe einen Fluss vor der Nase und Berge im Hintergrund, also Postkartenidylle. Oder wie die tollen Hechte in den Auswanderserien immer als Standardspruch sagen: "Ich darf da leben wo andere Urlaub machen" :D

Ich rede hier jetzt mal von Kanada um nicht alle zu verwirren, da ich mich auch in den USA aufhalte, aber das ist ein anderes Thema. Also Kanada, was auch für die meisten sehr einfach zu realisieren ist - solang man einen der hier gesuchten Berufe gelernt oder ausgeübt hat.
Kanada hat eine sehr liberale Einwanderungspolitik, das Land besteht quasi nur aus Einwanderern und sonst war es spätestens Oma oder Opa die seinerzeit hergekommen sind. Trotzdem sind sie nur knapp 30 Millionen Menschen und das im zweitgrössten Land der Erde. Nur um mal die Dimensionen klar zu machen und welche immense Facharbeiternot hier herrscht (in den USA die kleiner sind, leben über 300 Millionen und selbst da ist es in der Mitte noch sehr menschenleer).

Ich habe seinerzeit in Deutschland lediglich ein Work Permit beantragt, welches ich recht schnell erhalten habe. Die Schritte dafür sind recht simpel: Job in Kanada suchen, Arbeitgeber muss in Kanada beim Arbeitsamt ein Papier beantragen (LMO) dass er eben keinen Kanadier für die Stelle findet, dann gibts den Arbeitsvertrag (Job Contract bzw. Job Offer). Damit marschiert man zur Botschaft nach Berlin und beantragt eine Arbeitserlaubnis - fertig. Man erhält die Eintrittskarte für Kanada bzw. ein Empfehlungsschreiben der Botschaft. Dieses reicht der Immigration am Einreiseflughafen aber aus um ein Work Permit in den Pass zu heften. Wie das alles genau läuft und was alles zu beachten ist, dafür gibts extra Foren für Auswanderer.

Dann kam ich also an hier und die erste Woche benötigt man zur Orientierung und zu schauen wo man was erledigt. Aber alles war wesentlich unkomplizierter als gedacht. Fast alles wird im Bürger Service Büro der Provinz erledigt. Die Beamten sind megafreundlich, hilfsbereit und zur Not füllen sie einem die Formulare von A bis Z auch aus. Führerscheinumschreibung eine Sache von 10 Minuten! Inkl. Foto und Karte! Sozialversicherungskarte beantragen dauert auch nicht länger. Dann erst kann man ein Bankkonto eröffnen, was ebenfalls keine 15 Minuten dauert. Man ist also freudig überrascht wie einfach doch alles funktionieren kann.

Auto gekauft und am kanadischen Strassenverkehr teilgenommen. Dieser ist für stressgeplagte Deutsche anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig weil kein Mensch rast, hupt oder sonstige hektische Manöver durchführt. Alle fahren ruhig vor sich hin, fast niemand erreicht die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, alles sehr langsam und ruhig. Der Verkehr wird fast nur über Stop Schilder geregelt (meist an allen 4 Strassen einer Kreuzung). Wer zuerst kommt fährt weiter bzw. wird das fast immer per Handzeichen geregelt. Sowieso wird man fast immer nur reingewunken, rübergewunken - ich glaube die warten einfach gerne die Kanadier :o Auf jeden Fall haben sie die Ruhe weg und nach 2 Tagen fährt man genauso. Auf den Highways ist so gut wie nix los. Wer soll da auch fahren bei der Einwohnerzahl... Teilweise fährt man eine Stunde vor sich hin und hat vielleicht ein, zwei Autos gesehen während dieser Zeit.

Arbeitsmässig ist es genauso entspannt. Niemand schreit, drängelt, nervt. Alle sind freundlich, nahezu entspannt und lachen gern miteinander... Sehr gewöhnungsbedürftig wenn man die Zustände in manch deutscher Firma kennt. Es wird auch viel Wert auf gemeinsame Aktionen gelegt, Grillabende usw. Und auch das füreinander einstehen ist hier gross angesagt. Für erkrankte Kollegen wird schon mal gesammelt oder ein Fond eingerichtet usw. Aber hier sind die Amis ja generell sehr schnell wenn es um karikative Hilfen usw. geht.

Ebenso vorbildlich die Kinderbetreuung und deren Schutz hier. Das amerikanische Schulbussystem kennt ja sicherlich jeder, das gilt auch hier. Stoppt ein Schulbus haben alle zu stehen, egal wer. Vorbildliche Sache.
Die Kids werden in Kindergärten betreut, später in der Schule von morgens bis nachmittags. Sehr viele Aktionen rund um und für Kinder finden ständig irgendwo statt.

Überall zu spüren ist diese irrsinnige Hilfsbereitschaft der Menschen. Steht man länger am Strassenrand kann man einen Dollar drauf verwetten, dass gleich jemand kommt und fragt ob man Probleme hat und er helfen könnte. Öffnet man womöglich noch die Motorhaube stehen gleich drei oder vier Leute bereit. Wo die manchmal herkommen ist mir ein Rätsel, aber so ist es hier. Jeder hilft hier jedem ohne Hintergedanken. Anfangs noch komisch aber daran kann man sich gewöhnen. Sehr angenehm zu wissen, dass man fast nie allein da steht.

Freundlichkeit ist denen wohl auch angeboren worden, egal ob Geschäft, Tankwart, Behörden: Die Menschen sind einfach nur freundlich. Immer. Sie entschuldigen sich schon wenn sie nur einen Meter an einem vorbeigehen. Selbst wenn es nur Floskeln sind, ist es angenehmer als "Ey, was guckst du?" wie ich es aus meiner alten Heimat kenne :rolleyes:

Sicher kennt jeder die typischen deutschen Baumarktverkäufer die grundsätzlich vor einem weglaufen oder "natürlich" grad in der falschen Abteilung stehen wenn man sie was fragt. Hier ist es genau andersrum: Man muss als Kunde fast schon vor denen weglaufen, weil sie einen mit Ihrer Hilfsbereitschaft fast wahnsinnig machen (wenn man halt nur gucken will). Kaum hat man einen abgewimmelt, taucht der nächste hinter dem Regal auf.

Und damit sind wir bei den Schattenseiten: Konsumfreudige Deutsche die gewohnt sind alles und jedes kaufen zu können werden hier erstmal enttäuscht. Viele Dinge gibt es einfach schlicht nicht. Unglaublich viele Waren stammen aus China und selbst dort scheinen die Chinesen die Qualität nach Kriterien wie "für Amerika" "für Europa" zu sortieren. Sehr, sehr viel Ramsch der im Regal schon zusammenbricht. Hier habe ich schon viel Lehrgeld bezahlt und ne Menge geflucht. Qualitätsartikel muss man suchen und vor allem wissen wo es sie gibt.
Möbel wie wir es aus Europa kennen sind hier relativ unbekannt. Hier stehen sie auf alte, schwere dunkle Sachen. SB Möbel gibt es so gut wie gar nicht. Vielleicht mal ein kleines Regal, aber das wars dann auch schon. Immerhin gibt es die ersten IKEA Filialen aber bei den Entfernungen ist die nächste Filiale schon mal eben 1000 km weg. Schlecht wenn da die berühmte Inbusschraube im Paket fehlen sollte.

Aber alles in allem ist es einfach angenehmer. Der eine empfindet es vielleicht so, der andere so. Ich halt so. Vom verdienten Geld bleibt am Monatsende ne Menge übrig, man kann es schlicht nicht alles ausgeben. Mieten sind günstig (je nachdem wo man lebt), Lebensunterhalt auch und Benzin kostet im Vergleich zu Deutschland lächerlich wenig, spielt gar keine Rolle bei der Berechnung der Kosten.
Wer dazu noch wirklich unberührte Natur vor der Haustür haben will, der ist hier genau richtig. Unbegradigte Flussläufe gibt es in Europa meines Wissens gar nicht mehr. Hier kann man sehen wie sowas mal von der Natur geplant war. Meilenweite Landschaften wo sich kein einziger Mensch befindet, viele Gebiete sogar noch nie betreten wurden.

Teurer sind hier teilweise Lebensmittel, Alkohol und Zigaretten. Bei den Lebensmitteln kriegt man nach einiger Zeit raus wo man was günstig bekommt. Bei Zigaretten ebenfalls. Für alles gibt es irgendwo eine Lösung. Kontakte sind halt sehr wichtig, desto mehr desto schneller kommt man hier zurecht.

Sollte ich allerdings einen Vergleich anstellen wird das schwierig. Man kann nicht sagen, dieses Land ist besser als das Land. Vieles hier ist schwachsinnig gelöst, anderes besser als z.B. in Deutschland. Es ist anders. Man muss es ausprobieren, anders geht es nicht. Entweder man ist begeistert oder fliegt wieder zurück. Ich denke ich bleibe hier, erstmal auf jeden Fall. Noch zieht mich nichts zurück und wenn ich das deutsche Fernsehen ansehe, die Nachrichten etc. dann wohl eher gar nicht mehr.

Schäfin
28.10.2007, 16:14
Ich denke, ein großes Problem kann es sein, dass man immer der Fremde bleibt.
Je nachdem, wo man hinkommt.
Das ist ja innerhalb von Deutschland schon schlimm. Aber wenn dann noch eine fremde Sprache dazukommt, stelle ich mir das noch schlimmer vor.

joflocken
28.10.2007, 17:48
++++++++++solang man einen der hier gesuchten Berufe gelernt oder ausgeübt hat.++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ ++++++++

Na, daran scheitert es bisher leider für jedes Land für das ich mich bis dato interessierte. Büroausbildung? Seit 18 Jahren nicht mehr ausgeübt, selbst für "Ausländer" uninteressant. Stadtinspektor (bzw. Dipl.-Verwaltungswirt, auf gut Deutsch auch: Beamter, gehobener Dienst)? Wat'n dat??? Kein Bedarf bei "Ausländern", im übrigen auch schon seit 12 Jahren nicht mehr ausgeübt.

Seit über 10 Jahren Berufsmusiker (mit Erfahrung in kompletter Veranstaltungsorganisation + Durchführung, Messen, Künstlerbetreuung, Ton- und Lichttechnik, Studio- + Producingerfahrung, Webdesign, Marketing u.v.m.)................... alles uninteressant für "Ausländer" :(

In den letzten Jahren (nach meiner Scheidung) auch mal zusätzlich in anderen Berufen tätig (Versicherungen, Telekommunikation Kundenberatung/Vertrieb/Installation/Einrichtung)................... ebenfalls bisher total uninteressant für "Ausländer".

Handwerkliche Fertigkeiten? SEEEEEEEEEEEEEEEHR Interessant für Ausländer, leider keine vorhanden bei mir................ :(

Truck-Driver? Ohhhhhhhhh, seeeeeeeeeeeehr gesucht im Ausland. Auch interessant für mich, leider kann ich mir die entsprechende Ausbildung nicht leisten. Somit auch keine Möglichkeit für mich.

Und daher bin ich leider bis dato immer noch in Deutschland festgebunden :( ...........................................

Achso, die Länder waren u.a.: Nigeria (kommt meine Frau her), Kanada, USA, Irland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Thailand, Philippinen (hallo Andreas) usw.

Viele Grüße

sumsebrumse
28.10.2007, 17:55
@Wolf

sehr interessanter Bericht. Hast Du FAmilie?? Ich mein Frau und Kinder??

Oder bist Du allein gegangen?

andreas2504
28.10.2007, 18:01
hallo woeflchen,

danke fuer diesen tollen ausfuehrlichen bericht. ich wuerde mich freuen wenn du das noch fortsetzt.
ich bekomme megahunger auf kananda, wenn ich das so lese.

@joflocken
auf den philis kannst du dich dumm und daemlich verdienen, wenn du ahnung von lebensmitteln hast.
also baecker, metzger, koch etc, wenn du dann auch noch managment faehigkeiten hast, und eine vernuenftige produktion aufbauen kannst, gehts dir hier schon gut.
setzt aber voraus, das du einen philippinischen partner, zb ehefrau, hast.
aber der nachteil ist ja eher angenehm

lg
andreas

luise2310
28.10.2007, 20:47
hallo wolf.

ich wünsche dir alles gute! :) vor allem auch bei einer späteren entscheidung.

jetzt verstehe ich auch deine "ehemalige" signatur. (bald nicht mehr hier) soll ich dir sagen, was ich dachte? ehrlich? okay. ich dachte, man ist der von sich eingenommen, dass er ankündigen muss, hier nicht mehr posten zu wollen.... :D

aber ich entschuldige mich natürlich für diese gedanken.

wie gesagt, alles gute für dich und trotz aller euphorie, die sache mit dem vitamin b ist immer mit vorsicht zu genießen.

DerWolf
28.10.2007, 23:48
Euphorie ist das bei mir nicht, dazu haben sich die Kerben der Vergangenheit zu tief eingeschliffen. Nee, sehe das schon realistisch hier und habe mich ja auch schon vorher sehr intensiv damit beschäftigt... Und vor allem damit WOHIN ich genau gehe. Denn Kanada ist riesengross, die Unterschiede gewaltig. Im Westen ist so langsam alles abgenudelt, je weiter man nach Osten kommt umso weniger ist das Land entwickelt... Und genau da liegen die grossen Chancen! Man muss bereit sein auf einiges an Komfort und Luxus zu verzichten, dafür hat mal alle Optionen noch offen und den Boom hier mit zu machen.

Man sollte also sehr, sehr ausführlich recherchieren wohin man geht in diesem Riesenland. Jede Provinz hat andere Gesetze, völlig andere klimatische Bedingungen und Lebenshaltungskosten. Das ist sehr wichtig um nicht enttäuscht zu sein. Wer steht schon auf Minus 40 Grad im Winter? In einigen Gegenden aber normal... Wer sich da nicht informiert wird sein "kaltes" Wunder erleben. Ebenso gibt es aber auch milde Gegenden mit europäischen Klima und milden Wintern und heissen Sommern (hier zum Beispiel :D ).

Es macht Spaß zu sehen wie aus einem ursprünglichen reinen Agrarland so langsam was richtiges herauswächst. Jeden Tag entstehen neue Strassen, Gebäude, Geschäfte. Das geht im Zeitraffertempo! Nicht in Monaten, in Wochen verändern sich die Orte zur Zeit. Und immer mehr Europäer strömen her, mitsamt Familien. Auch die wollen konsumieren (müssen konsumieren)... Wenn man es nicht mit eigenen Augen sieht, wird man mir das eh nicht glauben. Und die östlichen Provinzen hungern nach Einwanderern! Die meisten jungen Kanadier sind abgehauen in die Ölsandfelder nach Alberta wo das grosse Geld zu machen ist. Es ist ein bisschen mit Ostdeutschland zu vergleichen wo die Orte ausgeblutet sind. Mit dem Unterschied, dass es hier Arbeit gibt. Nicht in jeder Branche, aber in einigen ist die Not riesengross. Durch den ernormen Zustrom von Einwanderern werden aber auch alle anderen Branchen profitieren... So ist nun mal das Gesetz des Marktes, eine völlig logische Sache.
Im Moment sind die Leute hier etwas überfordert mit dem Zustrom in einigen Orten... So viele Fremde und so viele Wünsche... Mietwohnungen waren bisher nahezu unbekannt und nun wollen zig Leute Wohnungen mieten... Das kannten sie bisher nicht. Aber die ersten Schlaufüchse fangen an alles an Häusern zu kaufen was sie kriegen können, renovieren und vermieten sie. In den Supermärkten liegt das erste deutsche Brot (mit deutscher Aufschrift!), deutsche Lebensmittel usw. Alles noch teuer, aber es ist schon da. Dumm sind sie jedenfalls nicht, aber alles allein schaffen die Kanadier auch nicht. Da bleibt noch Platz für neue Ideen und Dienstleistungen aller Art.

Es gibt auch für den ehemaligen Beamten der nun Profimusiker ist eine Chance! Hier ticken die Uhren ein wenig anders und nicht alles wird so heiss gegessen wie es gekocht wird. Heisst: Ist man erstmal hier und hat man irgendwie einen Job in Aussicht findet sich immer eine Möglichkeit legal hier zu bleiben. Fast immer klappt das, hängt auch vom Willen des neuen Bosses ab. Wenn er einen unbedingt haben will, dann wird er das bei den Behörden auch durchsetzen können. Dann ist die Bahn frei. Und es steht jedem frei hier Urlaub zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Truckdriver werden so irrsinnig viele gesucht. Verzweifelt gesucht nahezu. Ein ideales Einstiegsfeld für Leute die sich das zutrauen mit so einem Geschoss über die Highways der USA und Kanadas zu düsen. Denn vor allem für den USA Verkehr werden Driver gesucht. Den "Nachmittags zu Hause" Verkehr macht hier eher der Kanadier selber. Wer keine deutsche Experience darin hat, kommt offiziell aber nicht rüber, da eine Mindesterfahrung verlangt wird. Aber auch hier wird viel getrickst: Urlaub machen, die Truckdriver Lizenz hier machen und dann zu den Firmen stiefeln. Zur Not muss man halt ein wenig für den Lappen bezahlen. Ist auf jeden Fall viel, viel billiger und einfacher als ein deutscher LKW Lappen. Man muss nur jemanden finden, der einen ein wenig praktisch ausbildet und einen Truck für die Prüfung bereitstellt. (hier in der Gegend will aber ein schlauer Ex-Trucker nun eine Fahrschule eröffnen). Hat man ihn (den Lappen) in der Tasche, findet sich sofort eine Firma die einen einstellt und die Papiere besorgt für die Arbeitserlaubnis. Sie brauchen einfach jeden der ein Lenkrad festhalten kann. Ist nicht so ganz der grade Weg den ich hier beschrieben habe, aber Not macht erfinderisch :D (Der LKW Lappen muss übrigens in Kanada von jedem neu gemacht werden! Auch von Inhabern einer deutschen LKW Lizenz!) Nur PKW wird umgeschrieben ohne weitere Prüfung. Evtl. noch Motorrad.

Nicht dass dieses Forum morgen menschenleer ist *grins*... Es gibt auch viele Schattenseiten. Wer enge Bindungen nach DE hat dem fällt es sicherlich schwerer als mir, der froh ist aus DE endlich raus zu sein. Wer einen gewissen Komfort gewohnt ist, wird hier teilweise enttäuscht werden. Die gesamte Infrastruktur ist lange nicht so perfekt wie in DE usw. Vieles hier erscheint provisorisch hingenagelt (ist es meist auch). Die Häuser sind gegen europäische die reinsten Schrotthaufen (die alten jedenfalls). Dachlatten, Spannplatten fertig ist die Hütte. So ähnlich bauen sie halt hier. Die neuen Häuser sind aber durchaus sehr schön, modern und wohnlich. So eins muss man sich aber erstmal verdienen. Die Strassen sind teilweise in einem erbärmlichen Zustand, man muss schon genau schauen wo man fährt. Die neuen grossen Highways allerdings sind perfekte Asphaltbänder like German Autobahn mit Pannenstreifen und Leitplanken. Da wird unheimlich viel Geld reingebuttert in den Ausbau der kontinentalen Verbindungen. Die Waren müssen rollen sonst geht der Boom ja nicht weiter.

Man muss es mögen dann ist es prima hier. Sprachlich ist es eigentlich nicht so dramatisch. Ein paar Brocken Englisch kann ja fast jeder und es ist leichter zu erlernen als thailändisch oder norwegisch (obwohl auch reizvoll das gute Norwegen). Trotzdem ist es recht europäisch mit einem grossen Schuss amerikanischen Lebensgefühl. Eine Mischung aus beiden. Sie haltend die europäischen Traditionen hoch und sind auch offen für den american way of life. Das macht es so interessant hier.

@Luise: genau das hatte ich damit gemeint mit meiner Signatur ;-)

DerWolf
29.10.2007, 00:14
Ich denke, ein großes Problem kann es sein, dass man immer der Fremde bleibt.
Je nachdem, wo man hinkommt.
Das ist ja innerhalb von Deutschland schon schlimm. Aber wenn dann noch eine fremde Sprache dazukommt, stelle ich mir das noch schlimmer vor.

Liebe Schäfin:

Da kannste mal selber erleben wie es ist als Ausländer zu leben! Könnte für einige vielleicht eine heilsame Kur sein. Aber man hat den Vorteil nicht als solcher erkannt zu werden solange man nichts sagt. Ich bin mir ständig bewusst hier Gast zu sein (einige Landsleute hier leider nicht so). Ich versuche die Sitten anzunehmen soweit mir das persönlich möglich ist (nicht alles würde ich nachahmen, manches ist doch nur peinlich *g*).

Aber Feindseligkeit habe ich bisher noch nirgendwo gespürt. Im Gegenteil, Neugierde wie es in Germany ist und warum man grad aus dem Land der Autobahn und der Porsche etc. hierher kommt. Damit haben die ein viel grösseres Problem. Sie verstehen es nicht. Sie halten Deutschland für ein hochentwickeltes Land und begreifen nicht, warum man nun bereitwillig einfache Jobs annimmt, recht bescheiden lebt usw. Über Deutschland, generell über Europa (England ausgenommen) wird fast nichts in den Nachrichten berichtet. Es ist für manche hier schon schwer genau zu sagen wo Germany eigentlich liegt. Das kann man denen aber nicht übel nehmen, mich interessieren die deutschen Nachrichten auch immer weniger. Eher mit Bedauern schaut man sich das da ab und zu mal an.
Ich habe auch aufgegeben es den Kanadiern zu erklären weil sie es eh nicht glauben was in Germany passiert...

Schäfin, hab ein wenig Nachholbedarf. Muss mal in Ruhe Deine Frosch/Prinz Geschichte weiterlesen... Frosch noch im Haus? *g*... Knurrrr.........

Knuddel1960
29.10.2007, 09:55
Naja, wenn ich das hier so lese, sorry kann da nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe 2 Schwestern die nach Den U.S.A. gewandert sind. Die 2 sind ja jetzt so freundlich, liebenswert und verlogen, das es eine wahre Pracht ist.

Ich habe auch mal für 8 Monate im gelobten Land gelebt, soviel Hinterhältigkeit und verlogenes Getue habe ich noch in keinem anderen Land erlebt. Soviel zu Amerika, hoffentlich läuft es in Kanada nicht gar so schlimm.

Knuddel

joflocken
29.10.2007, 10:38
++++++++Ich habe auch aufgegeben es den Kanadiern zu erklären weil sie es eh nicht glauben was in Germany passiert...++++++++++++++++++++++

Hihi, glauben die in Nigeria (Heimatland meiner Frau) leider auch nicht.

Hab jetzt erst von der neuen Unternehmens-Steuerreform 2008 gelesen. Da kommen noch erst recht viiiiiiiiiiiiiiiiiiie bessere Zeiten auf uns zu :mad: .

++++++++auf den philis kannst du dich dumm und daemlich verdienen, wenn du ahnung von lebensmitteln hast.
also baecker, metzger, koch etc,++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ja, aber mit genau solchen Dingen kenn ich mich eben leider NICHT aus.

Ist schon zum verzweifeln, wenn man weg will hier und nicht kann.

+++++++++Es gibt auch für den ehemaligen Beamten der nun Profimusiker ist eine Chance! Hier ticken die Uhren ein wenig anders und nicht alles wird so heiss gegessen wie es gekocht wird. Heisst: Ist man erstmal hier und hat man irgendwie einen Job in Aussicht findet sich immer eine Möglichkeit legal hier zu bleiben.++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Ja, danke. Aber ich kann eben grad mal NICHT rüber zum "Testen", ist mir derzeit schlicht zu Teuer und unbezahlbar. Versuch erstmal die nächsten 2-3 Jahre noch möglichst viel zu sparen und dann evtl. irgenwohin zu gehen, aber bis dahin ist wahrscheinlich überall schon der "Boom" wieder vorbei???

Da ich derzeit ergänzend ALG II beziehe, kann ich ja auch nicht mit deren Untersstützung rechnen, wenn ich noch KEINE feste Jobzusage irgendwo habe.

Viele Grüße

DerWolf
29.10.2007, 15:06
Naja, wenn ich das hier so lese, sorry kann da nur mit dem Kopf schütteln. Ich habe 2 Schwestern die nach Den U.S.A. gewandert sind. Die 2 sind ja jetzt so freundlich, liebenswert und verlogen, das es eine wahre Pracht ist.

Ich habe auch mal für 8 Monate im gelobten Land gelebt, soviel Hinterhältigkeit und verlogenes Getue habe ich noch in keinem anderen Land erlebt. Soviel zu Amerika, hoffentlich läuft es in Kanada nicht gar so schlimm.

Knuddel

CAN und USA sind schon 2 Welten die sich nicht soooo gern haben, aber abhängig sind voneinander. Die Kanadier wohl mehr von den Amis als andersrum, ohne Kanada würde aber auch vieles in den Staaten nicht mehr so rund laufen.

Deine Erlebnisse tun mir leid, sind aber ja Deine persönlichen Erlebnisse. Überall gibt es verlogene, hinterhältige Menschen. Auch in Deutschland, sonst wäre ich noch da! Trotzdem kann ich nicht sagen, dass alle Deutschen so sind. Auch hier sind bestimmt nicht alle nett und freundlich. Ich versuche nur die allgemeine Situation zu beschreiben und die ist nun mal freundlich in den meisten Fällen (wenn ich auch weiss, dass es oberflächlich gemeint ist und denen so anerzogen wurde). In Deutschland ist der allgemeine Trend sich nur noch um sich selber zu scheren, andere nicht zu beachten, bei schlechten Dingen wegzusehen und leider auch Neid und Missgunst... (nicht bei jedem, aber die Tendenz ist so).

Schäfin
29.10.2007, 18:22
Liebe Schäfin:

Da kannste mal selber erleben wie es ist als Ausländer zu leben! Könnte für einige vielleicht eine heilsame Kur sein. Aber man hat den Vorteil nicht als solcher erkannt zu werden solange man nichts sagt. Ich bin mir ständig bewusst hier Gast zu sein (einige Landsleute hier leider nicht so). Ich versuche die Sitten anzunehmen soweit mir das persönlich möglich ist (nicht alles würde ich nachahmen, manches ist doch nur peinlich *g*).

Aber Feindseligkeit habe ich bisher noch nirgendwo gespürt. Im Gegenteil, Neugierde wie es in Germany ist und warum man grad aus dem Land der Autobahn und der Porsche etc. hierher kommt. Damit haben die ein viel grösseres Problem. Sie verstehen es nicht. Sie halten Deutschland für ein hochentwickeltes Land und begreifen nicht, warum man nun bereitwillig einfache Jobs annimmt, recht bescheiden lebt usw. Über Deutschland, generell über Europa (England ausgenommen) wird fast nichts in den Nachrichten berichtet. Es ist für manche hier schon schwer genau zu sagen wo Germany eigentlich liegt. Das kann man denen aber nicht übel nehmen, mich interessieren die deutschen Nachrichten auch immer weniger. Eher mit Bedauern schaut man sich das da ab und zu mal an.
Ich habe auch aufgegeben es den Kanadiern zu erklären weil sie es eh nicht glauben was in Germany passiert...

Schäfin, hab ein wenig Nachholbedarf. Muss mal in Ruhe Deine Frosch/Prinz Geschichte weiterlesen... Frosch noch im Haus? *g*... Knurrrr.........

Wieso knurr?
Momentan ist der Frosch wieder ein Prinz, ich genieße es mehr dazu aber im anderen thread.

Das was Du über Kanada schreibst, weckt in mir Sehnsucht...
Bisher hatte ich immer gedacht, dass es dort bitter kalt ist und auf kalt stehe ich überhaupt nicht.
Aber wer braucht schon ne gelernte Goldschmiedin, die seit Jahrzehnten nichts mehr im Handwerk gearbeitet hat, oder eine Sekretärin und unfertige BWL Studentin mit 46 Jahren. Dafür bin ich aber ziemlich fit im Internet und im Webdesign und recht gut im einfachen Fotografieren.

Ne, ne nicht so lange nachdenken, sonst wacht meine Abenteuerlust auf.
Und das mit Sternzeichen Krebs - eigentlich total untypisch.
Aber so ein Jahr Kanada und dann mal weitersehen, da käme ich echt in Gewissenskonflikt.

Zum Unterschied USA und Kanada.
Ich bin in Lahr aufgewachsen, dort waren damals die Kanadier stationiert - echt super nette Leute. Die waren allerdings gar nicht gut auf USA zu sprechen und wehe man bezeichnete die als Amerikaner...
Ne Freundin von mir, war auch aus Kanada. Leider ist der Kontakt bei deren Rückzug irgendwann im Sand verlaufen.

andreas2504
30.10.2007, 06:29
@schaefchen

dann geh mal auf die internet suche, vielleicht findest du das maedel ja wieder?
canadier und amis hier auf den philippines, sind sich auch spinnefeind.

ich kanns auch teilweise sehr gut nachvollziehen. mit ausnahme von californiern (ausnahmslos alles relaxte leute) sind mir die meisten amis auch sehr suspekt.

ist halt ne erziehungssache. deren und unsere mentalitaet geht halt doch extrem weit auseinander

lg
andreas

DerWolf
01.11.2007, 00:40
Ja mal so mal so... Da wo ich lebe (direkt an der Grenze) sind die Unterschiede gering. Gleicher Menschenschlag, gleiche Landschaft, kleiner Grenzverkehr (Holz in die USA, anderes Zeug aus den USA nach Canada). Der einzige Unterschied der auffällt: In Canada km/h Schilder und nebenan Miles/h Schilder. Und ab Grenze beginnt eine neue Zeitzone, das wars schon mit extremen Unterschieden - zumindest hier. Die Menschen pendeln ganz normal hin und her. Der eine Ami hat ein Wochenendhäuschen in Canada, der andere Kanadier eins in den Staaten... Die einen kaufen bestimmte Sachen hinter der Grenze ein und andersrum...

Generell aber mögen sich die beiden aber nicht so gern leiden obwohl sie sich gegenseitig brauchen. Kanada sitzt auf riesigen Vorkommen von Rohstoffen und die Kanadier brauchen die Waren aus den Staaten.

Und mir ist es sowieso egal. Beide Länder haben ihren Reiz und ich darf von beiden das Beste geniessen :D

Bigga
01.11.2007, 12:51
Seit über 10 Jahren Berufsmusiker (mit Erfahrung in kompletter Veranstaltungsorganisation + Durchführung, Messen, Künstlerbetreuung, Ton- und Lichttechnik, Studio- + Producingerfahrung, Webdesign, Marketing u.v.m.)................... alles uninteressant für "Ausländer" :(




Dann sollten Sie sich evtl. mal eine neue Strategie ueberlegen - GERADE mit diesem beruflichen Hintergrund laesst sich sicherlich in Amerika (sowie auch in Teilen Asiens) in den Bereichen Medien, Unterhaltung, Musikproduktion, Werbung, Fernsehen ein Job finden.

Wenn Sie bei der Suche z.B. lediglich angeben "jahrelange Erfahrung als Alleinunterhalter auf Zeltfesten in D-Land" (ueberspitzt ausgedrueckt) werden Ihnen sicherlich keine Jobangebote ins Haus flattern.

Wenn Sie aber den Profimusiker professionell herausstellen, dann laesst sich in den oben angefuehrten Bereichen sicherlich etwas finden.

Ggfs. waere es eine Ueberlegung wert, sich nach entsprechenden Bewerbungscoachs umzusehen - die werden Ihnen dann einen adaequaten CV erstellen, mit dem sich in Ihrem beruflichen Umfeld die Jobsuche u.U. erfolgreicher gestalten liesse......gerade in Media-lastigen Laendern wie die USA.

joflocken
03.11.2007, 00:22
Die Medienlastigkeit ist eigentlich weniger ein Problem, sondern die nicht vorhandenen offenen Stellen. Und gerade in dem Bereich bekommt man diese eigentlich weltweit nur über persönliche Beziehungen.

Und Fernsehsender & Co. (von denen gibt es ja auch in D etliche) können mich nicht brauchen, da ich "Selfmade" bin und keinerlei "Medienwirksame" Berufs-Abschlüsse vorweisen kann. Ist ja nicht so, als würd ich erst seit heute suchen oder in der Branche tätig sein. Ist schon schwer genug in D z.B. Agenturen zu finden, die mit einem Zusammenarbeiten, ganz zu schweigen vom Ausland. Dazu kommt dann noch das Problem der Arbeitsgenehmigung (besonders in den USA).

Viele Grüße

Bigga
03.11.2007, 15:29
Die Medienlastigkeit ist eigentlich weniger ein Problem, sondern die nicht vorhandenen offenen Stellen
.....


Und Fernsehsender & Co. (von denen gibt es ja auch in D etliche) können mich nicht brauchen, da ich "Selfmade" bin und keinerlei "Medienwirksame" Berufs-Abschlüsse vorweisen kann.

....

Dazu kommt dann noch das Problem der Arbeitsgenehmigung (besonders in den USA).

Viele Grüße

Allen im Medienteil des Guardian (in UK) sind jede Woche offene Stellen zu finden.......

"Medienwirksame Beruf-Abschluesse" sind sowohl in UK als auch USA Nebensache, solange der Bewerber (ueber einen professionell erstellten CV) seine (langjaehrige) Praxiserfahrung ueberzeugend "verkaufen" kann. Berufsabschluesse sind gerade im angelsaechsischen Raum oftmals "Beiwerk" - im Gegensatz zu D-Land......

Das "Problem der Arbeitsgenehmigung (USA)" laesst sich i.d.R. recht leicht loesen, sofern der neue Arbeitgeber einen auch wirklich "haben will".


Sofern Ihre Englischkenntnisse ok sind, waere es ueberlegenswert, einen erneuten Versuch in dieser Richtung zu starten - nur eben mit einer modifizierten Strategie...

DerWolf
16.11.2007, 00:38
Versuch ist es wert! Grad die Amis geben mehr auf die "persönliche" Erscheinung und wie man sich verkauft. Ausbildung grad in diesem Bereich gibt es in den Staaten eh nicht bzw. ist mir das nicht bekannt. Also ruhig auf die Sahne hauen und pokern! Will Dich eine Company dann will sie Dich auch.

marv
05.01.2008, 05:29
Ich weiss der Thread ist schon etwas aelter, aber ich fand ihn ganz schoen.

Ich lebe seit 1.5 Jahren im UK, und muss sagen das auch mir der Tapetenwechsel gut getan hat. An die britische Mentalitaet muss man sich allerdings erst mal gewoehnen. :o

joflocken
06.01.2008, 22:06
Hi Wolf,

hab mich jetzt mal bei einem Gitarrenhersteller in Kanada beworben (da ich ja Gitarrist bin). Richtung Management wurde meine Bewerbung jedenfalls lt. Rückantwort schonmal weitergeleitet.

Mal schauen ob sich da noch was tut oder nicht...................

Viele Grüße

joflocken
13.01.2008, 16:54
So,

Rückantwort von der Chefin persönlich erhalten: man ist beeindruckt von meinen Kenntnissen der Musikindustrie, aber leider leider habe man derzeit nicht auch nur eine einzige Stelle frei. Man wäre aber froh, wenn man meine Unterlagen für zukünftig evtl. freiwerdende Stellen dabehalten dürfe.

Also weiter abwarten und meine Auswanderung vor mir herschieben.......:(

Viele Grüße