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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verwaltung und Mieterbeschwerde!



Suella
14.10.2007, 09:07
Hallo an Alle,

ich hab ein Anliegen, dass hier so nicht hin gehört. Aber ich habe keinen Link gefunden, der weiter helfen könnte.:(

Ist die Verwaltung berechtigt, bei Beschwerden dem Mieter nicht den Meldenden zu benennen? Gibt es da § zu oder muss der Vermieter sagen, wer sich da beschwerd hat? Bin über jede Info dankbar.

Falls das Thema unpassend ist, bitte schließen!:D

joshua64
14.10.2007, 09:57
Hallo an Alle,

ich hab ein Anliegen, dass hier so nicht hin gehört. Aber ich habe keinen Link gefunden, der weiter helfen könnte.:(

Ist die Verwaltung berechtigt, bei Beschwerden dem Mieter nicht den Meldenden zu benennen? Gibt es da § zu oder muss der Vermieter sagen, wer sich da beschwerd hat? Bin über jede Info dankbar.

Falls das Thema unpassend ist, bitte schließen!:D

Guten morgen,
ich würde sagen,er braucht den Namen wegen des Datenschutzes nicht zu nennen.

Gruss

joshua

Exberliner
14.10.2007, 10:26
Hallo Suella,

ich nehme einmal an dass es um das beliebte Thema "Der Mieter stört den Hausfrieden" geht.

Der Vermieter muss im Rahmen einer Abmahnung noch nicht den Mieter benennen der sich da bei der Verwaltung beschwert.

Aber spätestens bei der höchstwahrscheinlich anstehenden Kündigung der Wohnung muss der Vermieter Zeugen benennen wenn er DIch loswerden will.

Allerspätestens bei Einleitung der Räumungsklage wird das Gericht schon Beweise sehen wollen. Und dann muss der Vermieter die "Zeugen" benennen wenn er Erfolg haben will.

Sollte es zum Prozess kommen empfehle ich Dir dringend die Hilfe des Mieterbundes in Anspruch zu nehmen.
Solche Prozesse sind immer sehr erquickend und enden meist im Vergleich.

Also sieh Dich schon einmal in Deinem eigenen Interesse nach einer neuen Wohnung um.

Gruß
Exi

camilla
14.10.2007, 11:13
wenn es ein notorischer Querulant im Haus ist kannst Du durch paar Gespräche mit Nachbarn rausfinden wer es war.

Ansonsten würde ich schon überlegen was konkret der Inhalt der Beschwerde ist und ob da was dran ist

Suella
14.10.2007, 12:53
Eine Kündigung habe ich nicht bekommen, nur mal zur Info!

Es geht mir darum, ich habe selber einen Hund (mit Genemigung des Vermieters). Die erste ERMAHNUNG wohlgemerkt, habe ich im Januar 07 bekommen, weil der HUnd mal in den Mietergarten sein Geschäft erledigt hatte (zu diesem Zeitpunkt war ich mit Grippe krank und hatte niemanden, der mit dem Hund groß raus gehen konnte- ist zwar keine Entschuldigung, aber egal) und dies wurde dem Vermieter gemeldet.
Dann hatte ich hier einen zweiten Hund (mittelgross) zur Pflege für 3 Monte, weil der Besitzer im Krankenhaus war. Der Hund hat hier noch nicht mal gebellt oder gejault. Ich konnte weg gehen und es war in der Wohnung leise.
2 Monate später, nachdem der Hund wieder beim Besitzer war, habe ich erfahren, dass dieser verstorber war und niemand wollte den Hund haben. Ich stellte beim Verwalter einen Antrag auf einen Zweiten Hund - dieser wurde leider abgelehnt. Ich schrieb natürlich zurück, wie es sein kann, dass ich nicht darf, aber jemand anders gleich 3 kleine Hunde hält! Als antwort habe ich bekommen, ich möchte doch so nett sein und denjenigen benennen. Das tat ich nicht, ich finde, wenn es so wichtig ist, nur einen Hund zu halten, sollte sich Verwaltung die Mühe machen und den jenigen selber raus finden. :D Ich verpetze hier keinen. Diese gewisse Dame hat mir ja auch nicht gesagt, wer die Beschwerde abgegeben hat!
Ich könnte ja auch Beschwerden einreichen, aber was soll das bringen.
Beiläufig habe ich nämlich erfahren, dass sich in der Zeit, als ich hier 2 Hunde hatte, sich jemand aus dem Haus Beschwerd haben soll, ich wurde darüber nicht informiert! Ist schon komisch, nun habe ich 2 Beschwerden in der Akte obwohl ich nur 1 ERMAHNUNG bekam. Ist doch echt das letzte!
Also heisst das für mich, dass ich es nie Erfahren werde, Wer dieser Jemand ist, ausser es geht vor Gericht!
Ich werde mich wohl nach einer neuen Wohnung umsehen müssen, wo 2 Hunde erlaubt sind - das wird hier ziemlich schwer werden. :(

Was passiert eigentlich, wenn ich den 2. Hund her hole und die mir schreiben, dass ich generell keine Hunde hier haben darf? Bekomm ich dann die Kündigung, obwohl die Miete pünktlich bezahlt wird? Oder können die Hunde von hier abgeholt werden? Ich möchte es ja nicht darauf ankommen lassen, aber wissen möchte ich das auch mal gerne, ob die das dann machen dürfen. :D

camilla
14.10.2007, 13:24
Was steht denn in Deinem Mietvertrag bezüglich Haustieren ?
Wenn Du die Genehmigung für einen Hund hast kann die nicht einfach wieder zurückgezogen werden

Wegenehmen kann Dir die Hunde keiner aber Du kannst sehr wohl eine Kündigung bekommen wenn Du den 2. Hund holst obwohl das nicht genehmigt wurde. Und nachdem es schon Beschwerden gab als Du den 2. Hund in Pflege hattest kannst Du davon ausgehen dass der Vermieter und die Hausverwaltung blitzschnell davon erfahren
Überleg mal wer im Haus was gegen Hunde hat ?
Bist Du Dir so sicher dass der 2. Hund wirklich ruhig war als Du weg warst ?

Ich werd ja nie verstehen wie jemand bei Problemen nicht erst zum Nachbarn geht um das klären und sich statt dessen gleich beim Vermieter beschwert.
Was für Hunde sind das denn ?

Suella
14.10.2007, 13:46
Was steht denn in Deinem Mietvertrag bezüglich Haustieren ?
Wenn Du die Genehmigung für einen Hund hast kann die nicht einfach wieder zurückgezogen werden. Hundehaltung nur mit Genehmigung, keine Vorgabe wieviel!

Wegenehmen kann Dir die Hunde keiner aber Du kannst sehr wohl eine Kündigung bekommen wenn Du den 2. Hund holst obwohl das nicht genehmigt wurde. Und nachdem es schon Beschwerden gab als Du den 2. Hund in Pflege hattest kannst Du davon ausgehen dass der Vermieter und die Hausverwaltung blitzschnell davon erfahren
Überleg mal wer im Haus was gegen Hunde hat ? Es kommen evtl. 3 Familien in betracht!
Bist Du Dir so sicher dass der 2. Hund wirklich ruhig war als Du weg warst ? Ja, da bin ich 100% sicher!

Ich werd ja nie verstehen wie jemand bei Problemen nicht erst zum Nachbarn geht um das klären und sich statt dessen gleich beim Vermieter beschwert.
Das verstehe ich auch nicht, man könnte es in Ruhe klären!

Was für Hunde sind das denn ? Meine eigene wurde als Schäferhundmix bei der Verwaltung genehmigt!!! Kein Listenhund!!! (ist jetzt ausgewachsen 60cm hoch), der andere ist 50cm hoch und ein Mischling (keiner aus der Liste)!

Über mir wohnt noch eine ältere Dame, der ihr Hund jault und bellt, wenn sie nicht da ist. Es könnte also gut möglich sein, dass es gar nicht meine Hunde waren. Ich könnte platzen!!! Naja, ändern kann ich es nicht und drauf ankommen lassen möchte ich es auch nicht. Ich werde mir wohl eine andere Wohnung suchen.

Suella
14.10.2007, 13:50
Nachtrag:

ich könnte ja auch eine Liste fertig machen und die Bewohner fragen, ob sie sich gestört fühlten und wenn nein, dass sie mir das Unterschreiben! Dann seh ich doch, wer sich gestört fühlte bzw wer sich beschwerd haben könnte. :D

Was meint ihr?

puk
14.10.2007, 16:05
Hallo


das finde ich eine gute Idee. Und da sich so ein Querkopf nicht unbedingt outen möchte werden möglicherweise alle unterschreiben dann wäre das Problem auch geklärt. Viel Glück


Gruß puk

Papaya
14.10.2007, 21:56
Hundehaltung nur mit Genehmigung, keine Vorgabe wieviel!

Vertraglich Verbotenes muss explizit schriftlich fixiert werden, soweit ich weiss. Sofern die "Ermahnung" vom Januar 2007 nur eine Beschwerde über das Erledigen eines "Geschäftes" (Haufen) im Garten beinhaltet, hast du somit Gewohnheitsrecht zur Haltung von Hunden, da dem Vermieter - schriftlich dokumentierbar - seit über 6 Monaten deine Hundehaltung bekannt ist. Die auf Gewohnheitsrecht basierte Tierhaltungsgenehmigung ist damit jedenfalls gültig.

Trotzdem halte ich die Idee, die Nachbarn zu befragen für gut :-)

Freundliche Grüsse!

Suella
16.10.2007, 19:46
Vertraglich Verbotenes muss explizit schriftlich fixiert werden, soweit ich weiss. Sofern die "Ermahnung" vom Januar 2007 nur eine Beschwerde über das Erledigen eines "Geschäftes" (Haufen) im Garten beinhaltet, hast du somit Gewohnheitsrecht zur Haltung von Hunden, da dem Vermieter - schriftlich dokumentierbar - seit über 6 Monaten deine Hundehaltung bekannt ist. Die auf Gewohnheitsrecht basierte Tierhaltungsgenehmigung ist damit jedenfalls gültig.

Trotzdem halte ich die Idee, die Nachbarn zu befragen für gut

Freundliche Grüsse!

Ich komme momentan nicht an den Vertrag zur Hundehaltung ran (alles in Kisten eingepackt), aber nächste Woche schreib ich mal, was da für Punkte drin stehn.
Ist ja nun nicht mein erster Hund, sondern der Dritte!!! Die beiden ersten brauchte ich gar nicht anmelden bei der Verwaltung und es gab nie ärger. Seit dem die neue Verwaltung besteht, ist hier alles anders. Hier darf man auch keine Listehunde(sorry für den Ausdruck) halten, auch wenn die Weste blütenrein ist.
Das mit den Nachbarn befragen mache ich auf jeden fall. :D

Suella
20.10.2007, 00:02
Ich bekomme hier noch echt die Krise... da bekomme ich von der Verwaltung ein Schreiben (Ermahnung wegen Haltung eines Zweithundes), ich solle bis 30.10.07 den Zweithund weggeben.:eek: gehts noch! Ich hab hier nur meinen eigenen Hund hier. Der Hund (welchen ich als Zweithund haben möchte), ist seit anfang August schon nicht mehr da, ich hatte diesen in pflege gehabt. :D

Die Nachbarn sind da leider keine große Hilfe gewesen!!!

Was sollte ich jetzt tun? Hat jemand ne zündene Idee??? Es geht ja auch um meinen Hund, wenn der angebliche Zweithund nicht abgeschafft wird, geht es Gerichtlich weiter und sie untersagen mir dann ganz die Tierhaltung!

Grisu
20.10.2007, 10:07
Na vielleicht der Verwaltung es genauso mitteilen wie es ist? Du kannst ja zusätzlich eine Bescheinigung der Person beilegen, deren Hund du in der bewußten Zeit in Pflege hattest und das er seit dem und dem Zeitpunkt schon wieder in ihrem Haushalt lebt?

LG
Grisu

Papaya
20.10.2007, 15:44
Es geht ja auch um meinen Hund, wenn der angebliche Zweithund nicht abgeschafft wird, geht es Gerichtlich weiter und sie untersagen mir dann ganz die Tierhaltung!

Das geht nicht. Die neue Verwaltung hat die laufenden Verträge exakt wo weiterzuführen wie die alte. Da du eine schriftliche Ermahnung im Januar erhalten hast, in der steht dass dein Hund sich seines Haufens nicht im Garten zu entledigen hat, greift das Gewohnheitsrecht zur Haltung dieses Tieres. Des weiteren sind Schreiben eingetroffen, in denen die Abschaffung eines nicht vorhandenen Zweithundes gefordert wird, welche durch ihre Formulierung die Genehmigung zur Haltung des ursprünglich von dir angeschafften Hundes bestätigen.

Lass dir nun vom Halter des Pflegehundes bescheinigen, dass dieser bereits im August unwiderruflich abgeholt wurde und seit dem nicht mehr bei dir verweilt, ausser in Begleitung des Herrchens während gelegentlicher Besuche, was dir jedoch nicht angelastet werden kann. Solchen Verwaltungsleuten muss man schriftliche Grenzen setzen, wenn nichts anderes hilft. Die Diplomatie hat ja offenbar versagt :-(

Freundliche Grüsse!